Forchbahn: Weitere Bauprojekte aufgegleist und publiziert

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Die Forchbahn wird in den 2020er-Jahren die Haltestellen Waldburg, Neue Forch und Forch sowie die angrenzenden Streckenabschnitte erneuern.

«Alle 60 Jahre braucht es einen Erneuerungszyklus bei den Bahnanlagen, und in den 2020er-Jahren ist es bei der Forchbahn wieder so weit»

, erklärt Markus Amrein, Leiter Infrastruktur, die Höhe des Investitionsvolumens in einem Bericht der «Zürichsee-Zeitung».

Wenn man diese lange Zeitspanne anschaue, lohne es sich, eine umfassende Erneuerung zu machen. Die Stationen Waldburg in Zollikon sowie Neue Forch und Forch in Küsnacht werden unter anderem behindertengerecht ausgebaut. Beim Bahnhof Forch ist zudem eine Gesamterneuerung geplant.

Die Summen, welche dafür aufgewendet werden sollen, klingen gewaltig. 23,2 und 20,2 Millionen Franken sollen laut aktuell aufliegenden Submissionsunterlagen für die Architektenleistungen in die Infrastruktur investiert werden. Bei der Forch ist sogar eine Summe von 50,6 Millionen Franken vorgesehen. Die Erneuerung hat denn auch nicht nur mit dem Alter der Infrastruktur, sondern auch mit dem erwarteten Anstieg der Passagierzahlen zu tun. Deswegen ist auch der Gleisausbau auf eine Doppelspur zwischen den Haltestellen Neue Forch und Forch Teil des Projektes.

«In den letzten Jahren hatten wir mit Ausnahme vom letzten Jahr jährlich eine Steigerung von zwei Prozent bei den Fahrgästen»

, sagt Amrein.

In der Station Waldburg wird denn auch nicht nur die Personenunterführung komplett erneuert, es sind ebenfalls Lifte auf den Perron und zur Forchstrasse, eine Rampe zum Quartier hin sowie ein neues Dach über die ganze Länge der Station geplant.

«So verteilen sich die Passagiere beim Ein- und Aussteigen besser»

, ergänzt Amrein.

Erneuert werden zudem die Gleisanlagen zwischen Waldburg und der Station Rehalp am Zürcher Stadtrand. Die Abstände zwischen den Gleisen und der Forchstrasse auf der einen und dem Wald auf der anderen Seite werden verbreitert.

«So kann man, während ein Gleis betrieben wird, auf dem anderen mit einer Unterhaltsmaschine arbeiten»

, begründet Amrein.

«Beim Bahnhof Forch wird vom Tunnelportal Scheuren bis zur Ausfahrt Forch alles erneuert»

, sagt Amrein.

Das gehe von der Kanalisation über die Gleise bis zur Fahrleitung. Insbesondere die Weichenanlagen müssten modernisiert werden. Die Haltekanten hat die Forchbahn bereits erhöht, doch in Sachen Barrierefreiheit sind noch weitere Anpassungen nötig. Mit einem Start der Bauarbeiten rechnet man beim Bahnhof Forch laut Amrein etwa im Jahr 2025/26.

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