Bahnhof Luzern: Interregio 70 in Prellbock geprallt [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 3. Februar 2020 veröffentlicht.

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Der Interregio 70 2617 ist am 3. Februar 2020, um 10 Uhr, im Bahnhof Luzern aus noch ungeklärten Gründen mit geringer Geschwindigkeit (ca. 5 – 7 km/h) in den Prellbock am Gleis 6 geprallt. Dabei wurden nach Angaben der Luzerner Polizei 13 Personen leicht verletzt. Alle Reisenden konnten den Zug selbständig verlassen.

Der Lokführer ist unverletzt geblieben und wurde betreut. Der Hergang und die Ursache des Unfalls ist noch unklar und wird von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) abgeklärt.

Wegen den Untersuchungsarbeiten vor Ort am Pendelzug des Typs EW IV blieb das Gleis 6 vorübergehend gesperrt. Deshalb kam es zu Gleisänderungen im Bahnhof Luzern.

Um 15:30 Uhr wurde der Zug in den Luzerner Güterbahnhof umgestellt. Dort wurde die Komposition und insbesondere der direkt betroffen Steuerwagen IC Bt 947 noch auf Schäden überprüft. Es wurde festgestellt, dass weder am Steuerwagen noch an der Schienen-Infrastruktur Sachschaden entstand. Der Prellbock wurde leicht beschädigt.

Ab 16 Uhr wurde das Gleis für den Bahnbetrieb wieder freigegeben, lediglich ein kurzes Stück vor dem Prellbock blieb noch gesperrt.

6 Ambulanzen waren vor Ort, welche die verletzten Personen medizinisch betreuten; dazu weitere Blaulichtorganisationen wie Polizei und Feuerwehr.

Die SBB bedauerte den Unfall und wünschte den Betroffenen rasche Genesung.

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