AVA: Totalumbau der Bahnstrecke zwischen Leimbach und Reinach Nord

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Aargau Verkehr AG (AVA) investiert in mehr Fahrkomfort. Während den Sommerferien von Ende Juni bis anfangs August 2020 wird auf der Bahnstrecke zwischen Leimbach und Reinach Nord eine Gesamterneuerung der Bahninfrastruktur (Unter- und Oberbau) durchgeführt. Dies erfordert eine fünfwöchige Streckensperrung. Die Reisenden werden zwischen Menziken und Zetzwil mit Bahnersatz-Bussen befördert.

Die Bahnstrecke zwischen Menziken und Zetzwil wird vom Montag, 06. Juli 2020 (Betriebsbeginn) bis Sonntag, 09. August 2020 (Betriebsschluss) vollständig unterbrochen. Die Reisenden werden in dieser Zeit zwischen Menziken und Zetzwil mit Bahnersatz-Bussen transportiert. Den Fahrgästen wird empfoh­len, jeweils den Online-Fahrplan zu beachten sowie mindestens 15 Minuten mehr Reisezeit einzurech­nen, da Anschlüsse nicht garantiert werden können.

Vorteile des Totalunterbruchs

Damit die Fahrgäste auch künftig sicher und bequem unterwegs sein können, braucht es eine zuverläs­sige Bahninfrastruktur. Der fünfwöchige Totalunterbruch bringt sowohl für die Fahrgäste, für die Anwoh­nerinnen und Anwohner wie auch für das Bahnunternehmen verschiedenste Vorteile.

Pierino Guardiani, Bereichsleiter Betriebsführung bei Aargau Verkehr AG (AVA) erklärt:

«Der Totalunterbruch wird bewusst während den Sommerferien durchgeführt, da während dieser Zeit weniger Pendler- und vor allem weni­ger Schülerverkehr anfällt. Zudem können unsere Fahrgäste – aufgrund dieser konzentrierten Vorge­hensweise – schnellstmöglich wieder den gewohnten Service in Anspruch nehmen.»

Beat Meier, Pro­jektleiter Infrastruktur bei Aargau Verkehr AG (AVA) ergänzt:

«Dieses Vorgehen bringt sowohl für die Anwohnerinnen und Anwohner wie auch innerbetrieblich Vorteile. Durch diese komplette Sperrung können alle Bauarbeiten konzentriert und ohne Unterbruch durchgeführt werden. Die Bauzeit kann dadurch von rund 11 Wochen auf fünf Wochen reduziert werden und damit auch die Belastungszeit für die An­wohnerinnen und Anwohner. Die fortlaufende Bauweise garantiert auch eine bessere Qualität der künfti­gen Gleisanlagen, was schlussendlich zu einem besseren Fahrkomfort führt.»

Natürlich können mit die­sem Vorgehen auch Kosten gespart werden, so Meier weiter.

Grund und Umfang der Bauarbeiten

Die Bauarbeiten umfassen den Totalumbau der Bahninfrastruktur, dies aufgrund der altersbedingten Ab­nützung. Erneuert wird sowohl der Unterbau (Fundationsschicht inklusive Sickerleitung) wie auch der Ober­bau (Schotter, Schwellen, Schienen). Gleichzeitig wird die Fahrleitung saniert.

Die Bauarbeiten werden – unter Federführung der Aargau Verkehr AG (AVA) – durch verschiedene re­gionale Unternehmen geplant und ausgeführt.

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