Am 3. Juni 2020 ist es in Murat/Crans-près-Céligny, zwischen Coppet und Nyon, zu einem tragischen Arbeitsunfall gekommen. Dabei wurde ein 44-jähriger Gleismonteur eines externen Unternehmens tödlich verletzt. Dieser Vorfall macht die SBB sehr betroffen. Die Gedanken sind bei den Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen.

Der Unfall passierte auf einer Unterhaltsbaustelle der SBB zwischen Coppet und Nyon. Die Kantonspolizei Waadt, die zuständige Staatsanwaltschaft und die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersuchen den Unfall. Schwere Unfälle im Bahnbetrieb werden ausserdem systematisch von Fachspezialisten der SBB untersucht.

Der Vorfall trifft die gesamte SBB sehr und verpflichtet sie weiter, bei der Sicherheit keine Kompromisse einzugehen. Die SBB spricht der Trauerfamilie das tief empfundene Beileid aus und wünscht den Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen viel Kraft in diesen schweren Stunden. Die SBB unternimmt alles, um zusammen mit den untersuchenden Stellen diesen tragischen Unfall aufzuklären und eine Wiederholung möglichst auszuschliessen.

Mitteilung der Kantonspolizei Waadt zum Unfall
Am Mittwoch, 3. Juni 2020 wurde ein Arbeiter, der auf einem SBB-Gleis in Crans-près-Céligny arbeitete, von einer Lokomotive erfasst, die auf dem Gegengleis verkehrte. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.

Am Mittwoch, 3. Juni 2020, um ca. 4:10 Uhr, wurde das Centre d’engagement et de transmissions (CET) der Waadtländer Kantonspolizei über einen Personenunfall auf den SBB-Gleisen zwischen Genf und Nyon bei Crans-près-Céligny informiert. Vorläufige Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein Arbeiter eines von der SBB beauftragten Unternehmens, der orangefarbene Dienstkleidung trug, an den Gleisen der SBB arbeitete. Es mussten beladene Wagen gesichert werden. Das «Zugwarnsystem» wurde aktiviert, um vor einer vorbeifahrenden Lokomotive zu warnen. Trotz des Eingreifens des Sicherheitswärters und seiner Kollegen ging der Mann nicht in Deckung. Er blieb dort, wo er arbeitete und wurde von der Lokomotive erfasst, die auf dem daneben liegenden Gleis verkehrte. Der 44-jährige Mann aus Kap Verde verstarb auf der Stelle.

Der diensthabende Staatsanwalt wurde benachrichtigt und leitete eine strafrechtliche Untersuchung ein.

Im Einsatz standen 4 Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie, eine Patrouille der Polizei der Region Nyon, ein Krankenwagens aus Nyon, eine Patrouille der Verkehrspolizei und ein Einsatzleiter der SBB.

Der Bahnverkehr war längere Zeit unterbrochen.

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