Weniger Unfälle und Opfer im öffentlichen Verkehr

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Im öffentlichen Verkehr (öV) in der Schweiz gab es letztes Jahr deutlich weniger Unfälle und Schwerverletzte als in den Jahren zuvor. Die Zahl der Toten war im Vergleich mit den Vorjahren ebenfalls tief. Im europäischen Vergleich gehörte die Schweiz damit erneut zur Spitze, und der langfristige Trend bestätigte sich, wonach die Sicherheit im öV auf ein sehr hohes Niveau gestiegen ist. Das geht aus dem Sicherheitsbericht 2015 hervor, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) am 19. April 2016 veröffentlicht hat.

Im vergangenen Jahr gab es im öV 183 Unfälle. Das ist der tiefste Stand der letzten fünf Jahre. Die Anzahl Schwerverletzten sank auf 124, und die Zahl der tödlich Verunfallten blieb mit 32 im Fünfjahresvergleich auf tiefem Niveau stabil. In den meisten Fällen waren es Personen, die unbefugt Gleisanlagen betraten oder unaufmerksame Passanten und Autofahrer. Zwei der Opfer waren Reisende. Beide kamen im Tramverkehr ums Leben, einer beim Aussteigen, der andere bei einem Bremsmanöver. Im Eisenbahn-, Seilbahn, Bus- und Schiffverkehr gab es bei den Reisenden keine tödlichen Unfälle. Insgesamt belegen die Zahlen aus dem Jahr 2015 den langfristigen Trend, dass der öffentliche Verkehr im Vergleich zu anderen Verkehrsarten sehr sicher ist. Im europäischen Vergleich gehörte die Schweiz punkto Sicherheit erneut zur Spitzengruppe.

Das BAV hat im Berichtsjahr mit verschiedenen Massnahmen einen Beitrag zum hohen Sicherheitstand im öV geleistet. Wie aus dem publizierten Bericht hervorgeht, kontrollierte das Amt erneut mehr Güterzüge als im Vorjahr. Dabei führte es erstmals gemeinsam mit der französischen Sicherheitsaufsichtsbehörde eine Kontrolle durch. Das BAV begleitete ausserdem eng die Sanierung der Bahnübergänge und die Sicherheit der Gefahrguttransporte. Weiter prüfte das BAV bei mehreren hundert Bauvorhaben, ob die sicherheitsrelevanten Vorgaben eingehalten wurden.

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