Schlussbericht zur Kollision zwischen VAE und Auto im Mai 2014 in Sattel-Aegeri

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Unfallstelle aus der Sichtrichtung des heranfahrenden Automobilisten, mit offenen Barrieren und eingeschalteten Wechselblinkern. / Quelle: Kapo SZ

Am 9. Mai 2014, um 17:23 Uhr, stiess in Sattel-Aegeri ein Voralpen-Express 2435 Luzern – St. Gallen auf dem Bahnübergang „Aegeristrasse“, der mit Barrieren gesichert ist, bei offenen Schlagbäumen mit einem Auto zusammen. Der Automobilist wurde schwer verletzt.

Ursachen
Die Kollision zwischen Zug und Auto ist darauf zurückzuführen, dass der Lokführer weder auf das „Warnung“ zeigende Ausfahrvorsignal noch auf das „Halt“ zeigende Ausfahrsignal reagierte, wie die SUST in ihrem Schlussbericht mitteilt.

Zum Unfall haben beigetragen:

  • Die Erwartungshaltung des Lokführers, dass der Zug im Bahnhof Sattel-Aegeri gemäss
    den Angaben im Dienstfahrplan durchzufahren habe.
  • Die Tatsache, dass in diesem Bahnhof die Signalbeobachtung durch den Lokführer nur
    vom Zugsicherungssystem „Integra Signum“ unterstützt wird.
  • Der Umstand, dass die zeitgerechte, automatische Ansteuerung der Barrierenanlage
    nicht zustande kam.

Die SUST hat keine Sicherheitsempfehlung ausgesprochen.

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