Für die Umnutzung des Bürogebäudes an der Lidostrasse zu einem modernen und attraktiven Beherbergungsbetrieb haben sich das Verkehrshaus der Schweiz und die Schweizer Jugendherbergen zusammengeschlossen. Zurzeit wird ein Vorprojekt verfasst, dessen erste Resultate Ende dieses Jahres erwartet werden.

Das Bürogebäude auf dem Areal des Verkehrshauses der Schweiz (VHS), das Ende der 60er-Jahre erbaut wurde, muss saniert werden. Korrosionsschäden an der Fassade und ein hoher Energieverbrauch sind die wichtigsten Gründe dafür. Im Rahmen einer Totalsanierung soll das Gebäude umgenutzt werden, um neu als Beherbergungsbetrieb zu dienen. Mit den Schweizer Jugendherbergen (SJH) hat das VHS den passenden Partner für dieses Projekt gefunden. Die beiden touristischen Non-Profit-Organisationen erarbeiten zurzeit ein Vorprojekt, das den Einzug einer Jugendherberge der „Top“-Klasse – dies ist der höchste Standard – mit rund 200 bis 250 Betten vorsieht. Das VHS und die SJH sind unter anderem deshalb von ihrer Zusammenarbeit überzeugt, da beide Partner aufgrund der Überschneidung ihrer Zielgruppen im Bereich der Schulen, Gruppen sowie Familien von Synergie- und Skaleneffekten profitieren können.

Schweizweit einzigartig
Erste Gespräche mit der Luzerner Baudirektorin Stadträtin Manuela Jost stiessen auf positive Resonanz. Sie sicherte die behördliche Unterstützung im Rahmen des Vorprojekts zu. Das durch dieses Gemeinschaftsprojekt entstehende Angebot ist in dieser Form in der Schweiz einzigartig. Gäste aus dem In- und Ausland profitieren von einer modernen Jugendherberge an einem einmaligen Standort mit grossartigem Blick auf den Vierwaldstättersee und die Berge der Zentralschweiz. Das VHS wird für Mehrtagesbesucher und Konferenzen attraktiver und die Stadt Luzern erfährt eine Aufwertung; sowohl für den Stadtraum rund um das „Lido“ als auch für die Beherbergungssituation im Tiefpreissegment.

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