Neuster FINK der Zentralbahn heisst „Stadt Luzern“

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Renato Fasciati, Geschäftsführer der Zentralbahn, Stefan Roth, Stadtpräsident der Stadt Luzern und Gerhard Züger, Leiter Produktion und Rollmaterial [v.l.n.r.] vor dem getauften Zentralbahn-FINK "Stadt Luzern". / Quelle: ZB Zentralbahn

Im Herbst 2014 konnte die Zentralbahn bei Stadler Rail AG fünf zusätzliche Züge des Modells „FINK“ bestellen. Die erste dieser Kompositionen ist in den letzten Wochen ausgeliefert und ausgiebig getestet worden. Anlässlich einer kleinen Feier wurde der ABeh 161 011 am 31. Mai 2016 offiziell eingeweiht und auf den Namen „Stadt Luzern“ getauft.

Die Verstärkungsmodule der S-Bahn der Zentralbahn sind über 45-jährig, veraltet und viele Ersatzteile sind nicht mehr lieferbar. Deshalb und aufgrund des grossen Wachstums der Anzahl Fahrgäste von über 30 Prozent in den letzten Jahren hat die Zentralbahn beschlossen, bereits im Herbst 2014 neues und modernes Rollmaterial des bereits im Einsatz stehenden Typs „FINK“ zu bestellen. Schnelle Anfahrt- und Bremsmanöver, breite Niederflureinstiege und Klimaanlagen sind unter anderem die Vorteile der Fahrzeuge, welche besonders auch im S-Bahn-Einsatz einen optimalen Fahrgastwechsel und eine verbesserte Fahrplanstabilität ermöglichen.

In den letzten Wochen wurde die erste Komposition aus dem Werk der Stadler Rail AG in Bussnang ausgeliefert. Nach intensiven Testphasen und -fahrten ist der Zug bereit für den fahrplanmässigen Einsatz. An einer Feier mit Zugstaufe in Luzern wurde das Fahrzeug ABeh 161 011 offiziell eingeweiht und dem Betrieb übergeben.

Für Renato Fasciati ein wichtiger Moment:

„Ich freue mich sehr, dass wir unseren Fahrgästen in der S-Bahn in Zukunft zu 100% modernes, effizientes und komfortables Rollmaterial anbieten können.“

Der erste der neuen FINKen wurde auf den Namen „Stadt Luzern“ getauft.

Für den Taufpaten Stefan Roth, Stadtpräsident von Luzern, ein ehrenvolles Privileg:

„Die Zentralbahn befördert Pendler und Freizeitgäste in und durch unsere wunderbare Ausflugsregion. Sie leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Standortattraktivität und zur Entlastung der Strasse.“

Der Produzent der neuen Züge ist wie bei der ersten Serie die Firma Stadler Rail AG in Bussnang.

Für Peter Bäurle, Projektleiter dieser Beschaffung seitens der Zentralbahn, eine optimale Konstellation:

„Unser oberstes Ziel ist es, die Züge möglichst reibungslos einzuführen. Dabei hilft uns die Zusammenarbeit und das Knowhow des Produzenten aus der ersten Serie aus dem Jahr 2013.“

In den nächsten fünf Monaten werden die restlichen vier Züge ausgeliefert und laufend in Betrieb genommen. Ende November 2016 wird die Auslieferung abgeschlossen sein.

Info

Erstellt: 31. Mai 2016 @ 22:32

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