umverkehR: Resolution gegen den Ideenstau

Im kommenden April lanciert umverkehR in der Stadt Zürich die Städte-Initiative zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs.

Im kommenden April lanciert umverkehR in der Stadt Zürich die Städte-Initiative zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs. Um schon frühzeitig konkrete Umsetzungsvorschläge für die Initiative aufzuzeigen, hat umverkehR einen Workshop organisiert und eine Resolution mit Massnahmen gegen den «Ideenstau» verfasst. Die Resolution wird auf www.umverkehr.ch veröffentlicht und kann bis Anfang Oktober ergänzt werden.

Die «Aufwertung des Sihlraums durch den Abriss der Sihlhochstrasse», ein «Schnellbus durch den Uetlibergtunnel», ein «Netz von Veloautobahnen» oder die «Verlängerung der Tramlinie 14 nach Glattbrugg» sind nur einige der Vorschläge, welche im Workshop «Ideenstau in Zürich? Anstösse für einen zukunftsfähigen Verkehr» der verkehrspolitischen Umweltorganisation umverkehR diskutiert wurden. Zusammengefasst sind die gut drei Dutzend Massnahmen in einer Resolution. «Mit dieser Resolution zeigen wir schon frühzeitig auf, dass es möglich ist den ÖV, Fuss- und Veloverkehr zu stärken und dass die Städte-Initiative umsetzbar ist», zieht Thomas Stahel, Geschäftsleiter von umverkehR, Bilanz. Die Resolution ist ab sofort auf www.umverkehr.ch einsehbar und kann dort in einer «Volksvernehmlassung» bis zur Einreichung der Städte-Initiative Anfang Oktober 2008 ergänzt werden. Danach wird umverkehR die Vorschläge mit den beteiligten Organisationen und Parteien auswerten, selektieren und den Stadt- respektive Kantonsbehörden zur Prüfung und Umsetzung vorlegen.

Am umverkehR-Workshop vom am 10. Januar 2008 haben rund 40 Personen teilgenommen – verkehrspolitisch Interessierte, Fachleute, VertreterInnen verschiedener Parteien und Organisationen vom Quartierverein Aussersihl-Hard über den Club der Autofreien bis zur EVP. In vier Arbeitsgruppen haben die Teilnehmenden Massnahmen erarbeitet, welche eine nachhaltige Verkehrspolitik fördern und die Umsetzbarkeit der Städte-Initiative veranschaulichen. Diese fordert, dass der Anteil des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen in der Stadt Zürich innerhalb der nächsten zehn Jahre um mindestens 10 Prozentpunkte erhöht wird.


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Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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