GDL fordert mehr Lohn für Personal von SBB Cargo Deutschland und SBB Deutschland

7,5 Prozent mehr Lohn und eine deutlich bessere Anrechnung von Arbeitsunterbrechungen auf die Arbeitszeit. Das forderte die GDL vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) in den Tarifverhandlungen am 15. Januar 2008 in Düsseldorf für die SBB Cargo Deutschland GmbH.

Fünf Prozent mehr Lohn und die volle Anrechnung der Schichtdauer auf die Arbeitszeit (abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen). Das forderte die GDL in den Tarifverhandlungen am 16. Januar 2008 vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) für die SBB Deutschland GmbH in Mannheim.

7,5 Prozent mehr Lohn und eine deutlich bessere Anrechnung von Arbeitsunterbrechungen auf die Arbeitszeit. Das forderte die GDL vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) in den Tarifverhandlungen am 15. Januar 2008 in Düsseldorf für die SBB Cargo Deutschland GmbH.

Dabei können Verbesserungen der Arbeitszeitanrechnung mit einer Entgelterhöhung verrechnet werden, soweit die Arbeitnehmer auch tatsächlich Vor-teile aus verbesserten Anrechnungsbestimmungen ziehen.

Zu beiden Forderungen hat der AGVDE ein Angebot vorgelegt: Er will das Entgelt für die Entgeltstufe I um 2,6 Prozent erhöhen. Arbeitnehmer der Entgeltstufe II sollen eine Zulage von 2,6 Prozent bekommen. Die Entgelthöhe der Stufe III soll unverändert bleiben. Außerdem sollen alle Gastfahrten und Arbeitsunterbrechungen mit 71,45 Prozent auf die Arbeitzeit angerechnet werden. Die Regelungen zur Schichtunterbrechung sollen zum 1. April 2008 wegfallen. Vom 1. Januar bis 31. März 2008 bot der Arbeitgeber eine Einmalzahlung von 180 Euro an. Zum 1. Januar 2009 soll es eine weitere Entgelterhöhung geben. Diese soll ähnlich kompliziert wie die 2008er aufgebaut sein.

Die GDL stellte klar, dass sie eine Erhöhung für alle Entgeltgruppen und -stufen fordert und hielt an den 7,5 Prozent als Verhandlungsbasis fest. Sie lehnte das Angebot daher als unzureichend ab.

Die Tarifverhandlungen werden am 29. Februar 2008 in Düsseldorf fortgesetzt. Für die Zeit rückwirkend zum 1. Januar 2008 wird jedoch eine Nach- oder Einmalzahlung vereinbart.

SBB Deutschland GmbH – GDL fordert fünf Prozent mehr

Fünf Prozent mehr Lohn und die volle Anrechnung der Schichtdauer auf die Arbeitszeit (abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen). Das forderte die GDL in den Tarifverhandlungen am 16. Januar 2008 vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) für die SBB Deutschland GmbH in Mannheim.

Außerdem müssen zunächst alle freiwilligen Zahlungen in die Berechnungsbasis einbezogen werden. Dabei handelt es sich um die 100 Euro monatlich, die die SBB freiwillig zahlt, und um die Vorwegnahme der Entgeltstufe II für Lokführer. Damit würde die Berech-nungsbasis für einen Lokomotivführer nicht mehr 1 950, sondern 2 190 Euro betragen. Auf diesen Wert soll dann die fünfprozentige Entgelterhöhung aufsetzen. Hinzu kommt der Regionalzuschlag zwischen 40 und 80 Euro.

Der AGVDE bot in der Stufe 1 beispielsweise ein Lokführerentgelt von 2 015 Euro monatlich als Berechnungsbasis an. Für die Arbeitnehmer aller anderen Entgeltstufen soll das Entgelt nur um 2,4 Prozent steigen. Außer-dem will der Arbeitgeber die Arbeitszeit von derzeit 38,5 Stunden auf 39 Stunden anheben. Dazu will er einen Ausgleich von 1,5 Prozent zahlen. Dieses Angebot soll rückwirkend zum 1. Januar 2008 gelten. Jeweils zum 1. Januar 2009 und 2010 will er das Entgelt um zwei Prozent und gleichzeitig die Arbeitzeit auf insgesamt 40 Stunden erhöhen. Pro halber Stunde bot er einen Ausgleich von 1,3 Prozent an. Wenn das Unternehmen eine Bonuszahlung aus dem Verkehrsvertrag von mindestens 100 000 Euro im Jahr erzielen kann, will es ab 2008 eine erfolgsabhängige Prämie von 500 Euro pro Jahr auszahlen.

Die GDL wies dieses Angebot als unzureichend zurück. Der Arbeitgeber ignorierte nicht nur die Forderung der nach Einbeziehung der freiwilligen Leistungen in den Tarifvertrag, sondern war auch nicht bereit, eine akzeptable Entgelterhöhung anzubieten.

Die Tarifverhandlungen werden erst am 4. März 2008 in Mannheim fortgesetzt. GDL und Arbeitgeber sind sich jedoch darüber einig, dass rückwirkend zum 1. Januar 2008 eine Nach- oder Einmalzahlung erfolgt.

GDL-Informationsdienst

Autor: Redaktion

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