Südanschlüsse: Startsitzung für die Studie Lugano-Chiasso

Die Schweiz und Italien untersuchen mehrere Linienführungsvarianten einer zukünftigen Neubaustrecke für die Fortsetzung der NEAT Richtung Italien.

Die Schweiz und Italien untersuchen mehrere Linienführungsvarianten einer zukünftigen Neubaustrecke für die Fortsetzung der NEAT Richtung Italien. Die Begleitgruppe für die Studie Lugano-Chiasso hat heute in Lugano ihre Arbeiten aufgenommen. Diese Studie wird unter Federführung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) in Zusammenarbeit mit den SBB und Kanton Tessin erstellt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Kapazitätsanalyse der Nord-Süd-Achsen. Die Schweiz untersucht den Korridor Lugano-Chiasso. Die Ergebnisse dieser Studien werden bis Ende 2008/Anfang 2009 vorliegen.

Untersucht werden Machbarkeit und Zweckmässigkeit von vier Linienführungsvarianten auf dem Korridor Lugano-Chiasso. Auftraggeber dieser Studie ist das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vertreten durch das BAV. Die Begleitgruppe besteht aus Vertretern des BAV (Leitung), des Kantons Tessin sowie der SBB. Der Auftrag ist dem Consorzio d’Ingegneria RBM erteilt worden. Die Koordination mit dem italienischen Verkehrsministerium und dem Infrastrukturbetreiber RFI ist sichergestellt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Kapazitätsanalyse der Nord-Süd-Achsen. Diese Studie hat zum Ziel, die Bahnanschlüsse zwischen der Schweiz und Italien für den Güter- und Personenverkehr langfristig zu verbessern. Damit wird die NEAT südlich der Alpen in das italienische Hochleistungsnetz optimal integriert. Die Studien sollen bis Ende 2008/Anfang 2009 abgeschlossen sein. Auf italienischer Seite werden drei Linienführungsvarianten auf dem Korridor Cadenazzo-Luino-Laveno (Gronda ovest) untersucht. Erste Resultate liegen bereits vor. Zurzeit arbeiten die italienischen Planer an der Zweckmässigkeitsprüfung der Varianten. Auch diese Studie wird mit der Schweiz koordiniert.


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Medienmitteilung Bundesamt für Verkehr

Autor: Redaktion

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