Gemeinschaftswerk Zentralbahn jetzt realisieren

Der Bund übernimmt die Hälfte der Kosten für den Ausbau der Zentralbahn. Das ist der Schlüssel für die Realisierung des Projektes. Diese Chance bietet sich nur einmal und muss jetzt gepackt werden. Zur Unterstützung der Abstimmungen im Kanton und in der Stadt Luzern hat sich ein Komitee „Ja zur Zentralbahn“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Parteien gebildet. Dieses hat seine Argumente anlässlich einer Medienkonferenz dargelegt.

Der Bund übernimmt die Hälfte der Kosten für den Ausbau der Zentralbahn. Das ist der Schlüssel für die Realisierung des Projektes. Diese Chance bietet sich nur einmal und muss jetzt gepackt werden. Zur Unterstützung der Abstimmungen im Kanton und in der Stadt Luzern hat sich ein Komitee „Ja zur Zentralbahn“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Parteien gebildet. Dieses hat seine Argumente anlässlich einer Medienkonferenz dargelegt.

„Der Bund hat erkannt, dass die grossen Verkehrsprobleme in den Agglomerationen nicht mehr von den Kantonen und Städten allein gelöst und finanziert werden können,“ betont Konrad Graber, Mitglied der Verkehrskommission des Ständerates. Mit dem im Oktober 2006 beschlossenen Infrastrukturgesetz wurde die Grundlage für die Mitfinanzierung von wichtigen Projekten geschaffen. Dank engagiertem Einsatz der Parlamentarierinnen und Parlamentarier der Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden ist es gelungen, das Zentralbahnvorhaben in die Liste der dringlichen Projekte aufzunehmen. Das ermöglicht nun, dass der Ausbau der Zentralbahn vom Bund mit ca. 120 Millionen Franken mitfinanziert wird, falls mit dem Bau 2008 begonnen wird.

Grossrat Pius Zängerle, Präsident der Verkehrs- und Baukommission des Kantonsrates erklärt, dass der Ausbau der Zentralbahn ein unverzichtbares Teil des Agglomerationsprogramms Luzern sei. Er ist überzeugt: „Die konsequente Verlagerung des Verkehrs zwischen den Zentren auf die Schiene ist sinnvoll und wichtig, insbesondere auf der Achse Sarnen/Stans-Luzern-Zug-Zürich.“ Eine Zustimmung zur Zentralbahn ist nach seiner Überzeugung auch ein wichtiges Signal nach Bern, dass weitere Schritte wie der Doppelspurausbau am Rotsee folgen müssen. Grossrat Christian Forster betont mit den Stichworten LUGA, Circus Knie, Schwing- und Älplerfest und FC Luzern die Bedeutung der Luzerner Allmend als Fest-, Sport- und Messeplatz für den ganzen Kanton. Mit der neuen Linienführung und der Haltestelle wird das Allmend-Gelände optimal mit dem ÖV erschlossen.

Für Kantonsrätin Margrit Steinhauser ist der Ausbau der Zentralbahn ein wichtiger Schritt, den Mobilitätszuwachs in der Stadt Luzern und in der ganzen Agglomeration auf die Schiene zu bringen. „Wir wissen es aus Zürich: Erst ein attraktives Angebot im ÖV bewegt wirklich mehr Menschen zum Umsteigen, “ erklärt Steinhauser. Grossstadträtin Korintha Bärtsch weist auf den grossen Nutzes des Ausbaus für die Stadt Luzern hin. „Die betroffene Bevölkerung wird von Bahnübergängen, von Lärm und Staus entlastet.“ Das ergibt für alle mehr Sicherheit und Lebensqualität und stärkt auch die wirtschaftlichen Faktoren. Diese Vorteile rechtfertigen den substantiellen Beitrag von 24 Millionen Franken an das Zentralbahnprojekt.

Grossrat Marcel Omlin hätte sich einen Kostenteiler gewünscht, der den Kanton Luzern weniger belastet hätte. Er hält aber fest:“ Eine Ablehnung dieses Projektes durch den Souverän hätte fatale Folgen.“ Insbesondere ginge der Bundesbeitrag von rund 120 Millionen unwiderruflich verloren. Eine Ablehnung würde dazu führen, dass beim Bund auch für spätere Projekte die Türen verschlossen wären. „Das können wir uns nicht leisten“ so Omlin. Das Komitee ist überzeugt, dass die Zustimmung zur Zentralbahnabstimmung im Interesse des ganzen Kantons Luzern liegt.

Medienmitteilung Luzerner Komitee JA zur Zentralbahn

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar