Kollision zwischen Auto und Appenzeller Bahn fordert Todesopfer

Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug der Appenzeller Bahnen wurde eine Beifahrerin am Sonntagabend tödlich verletzt.

Bergung des total beschädigten Fahrzeuges nach dem Unfall./ Foto: Kapo AIBei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug der Appenzeller Bahnen wurde eine Beifahrerin am Sonntagabend tödlich verletzt. Die Fahrzeuglenkerin musste mit unbestimmten Verletzungen ins kantonale Spital Herisau überflogen werden.

Am Sonntagabend (03. Februar 2008) beabsichtigte eine Autolenkerin auf der Hauptstrasse Appenzell-Gais kurz vor der Kantonsgrenze rückwärts über das Bahntrasse auf den Vorplatz des Wohnhauses einzufahren. Dabei kam es kurz nach 20:00 Uhr zu einer heftigen Kollision mit einer von Gais in Richtung Appenzell fahrenden Komposition der Appenzeller Bahnen. Das Auto wurde von der Bahn frontal erfasst und auf den Hausvorplatz geschleudert. Die vorne rechts sitzende 79jährige Beifahrerin zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb. Sie musste von der regionalen Stützpunktfeuerwehr Teufen-Bühler-Gais aus dem Fahrzeug herausgetrennt werden. Die Fahrzeuglenkerin wurde mit unbestimmten Verletzungen mit einem REGA-Helikopter ins kantonale Spital Herisau überflogen.

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Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten musste ein Bahnersatzbetrieb betrieben und der Strassenabschnitt Appenzell – Gais während etwa drei Stunden gesperrt werden.

Auf der Unfallstelle standen der pikettdienstleistende Notfallarzt, Rettungsdienst Appenzell, REGA, rund 30 Angehörige der regionalen Stützpunktfeuerwehr Teufen-Bühler-Gais sowie mehrere Angehörige der Polizeikorps von Appenzell A.Rh. und I.Rh. im Einsatz. Weiter wurde zur Betreuung der Betroffenen das Care-Team AR/AI aufgeboten.

Zur Klärung der Unfallursache wurde der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell A.Rh. aufgeboten und das UVEK verständigt.

Die Bergung des total beschädigten Fahrzeuges musste mit einem Kranwagen ausgeführt werden.

Nebst dem total beschädigten Pw wurde auch die Zugskomposition stark beschädigt.


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Autor: Redaktion

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