Wer billig fährt, fährt nicht am besten

Werden Bahnstrecken öffentlich ausgeschrieben, gibt das zwar mehr Wettbewerb, doch die Kunden bleiben längerfristig auf der Strecke. Pro Bahn Schweiz legt dar, weshalb die Vorschläge der Credit Suisse zur Liberalisierung des Personenverkehrs untauglich sind.

Werden Bahnstrecken öffentlich ausgeschrieben, gibt das zwar mehr Wettbewerb, doch die Kunden bleiben längerfristig auf der Strecke. Pro Bahn Schweiz legt dar, weshalb die Vorschläge der Credit Suisse zur Liberalisierung des Personenverkehrs untauglich sind.

Das neu gewählte Parlament wird sich in den nächsten vier Jahren auch mit der Bahnreform II und damit mit der Liberalisierung des Personenverkehrs beschäftigen müssen.

Im Leitartikel der Zeitschrift InfoForum von Pro Bahn Schweiz – der Interessenvertretung der Bahn-, Bus- und Trambenützer – zeigen wir auf, dass die negativen Auswirkungen einer Liberalisierung praktisch immer zu Lasten der Kundinnen und Kunden gehen.

Und es sollte uns alle doch wirklich hellhörig machen, wenn der CEO der SBB, Andreas Meyer, als profunder Kenner der Materie vor der Annahme warnt, dass Ausschreibungen den Personenverkehr vergünstigen.

Das Fazit von Pro Bahn Schweiz ist klar: Wir brauchen keine internationalen Aussschreibungen für den Schienenpersonenverkehr in der Schweiz.


Mehr zum Thema

Medienmitteilung ProBahn Schweiz

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar