Regierungsrat fordert Berücksichtigung der Urner Anliegen bei der zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur

Mit dem Bundesgesetz über die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur will der Bundesrat unter anderem für den Personenfern- und den Güterverkehr die Kapazitäten ausbauen und die Leistungen steigern. Zu diesem Zweck sollen genau bezeichnete Eisenbahn-Grossprojekte verwirklicht werden. Darin nicht enthalten ist der für Uri wichtige Ausbau des Axentrassees. Der Regierungsrat hat deshalb der ständerätlichen Kommission für Verkehr, die die bundesrätliche Vorlage zurzeit berät, beantragt, in den Massnahmenkatalog den Ausbau der SBB-Linie zwischen Brunnen und Altdorf aufzunehmen. Insbesondere fordert er den Bau eines dritten Gleises im Axen mit Umfahrung von Flüelen.

Mit dem Bundesgesetz über die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur will der Bundesrat unter anderem für den Personenfern- und den Güterverkehr die Kapazitäten ausbauen und die Leistungen steigern. Zu diesem Zweck sollen genau bezeichnete Eisenbahn-Grossprojekte verwirklicht werden. Darin nicht enthalten ist der für Uri wichtige Ausbau des Axentrassees. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat deshalb der ständerätlichen Kommission für Verkehr, die die bundesrätliche Vorlage zurzeit berät, beantragt, in den Massnahmenkatalog den Ausbau der SBB-Linie zwischen Brunnen und Altdorf aufzunehmen. Insbesondere fordert er den Bau eines dritten Gleises im Axen mit Umfahrung von Flüelen.

Der Kanton Uri hat in den vergangenen Jahren die Bundesbehörden wiederholt auf die Problematik hingewiesen, die sich aus dem mangelhaften Ausbau der Zufahrtsstrecken der NEAT zum Gotthard-Basistunnel von Norden her ergeben. Auf Grund der fehlenden Kapazitäten wird auf der Strecke am Axen zwischen Brunnen und Flüelen unweigerlich ein „Flaschenhals“ entstehen. Der internationale Neat-Verkehr droht den Regionalverkehr zu verdrängen. Daher besteht für Uri die Gefahr, dass seine öV-Bedürfnisse nach Norden, namentlich zu den Wirtschaftszentren und zu zahlreichen Arbeitsplätzen von Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Uri, nicht mehr oder nicht mehr nachfrageorientiert abgedeckt werden können. Deshalb ist sicherzustellen, dass für Uri ab Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels (2016/2017) wenigstens keine unzumutbaren Engpässe bei der Regionalverbindung nach Norden entstehen. Andernfalls würde Uri in seiner wirtschaftlichen Entwicklung als Wohn- und Arbeitsraum erheblich beeinträchtigt. Auf diese Problematik haben anerkannte Experten kürzlich auch im Rahmen des Projekts „Raumentwicklung unteres Reusstal (REUR)“ mit grossem Nachdruck hingewiesen.

Der Regierungsrat hat bereits in seiner Vernehmlassung zum entworfenen Bundesgesetz über die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEBG) auf diese für den Kanton Uri bedeutsame Problematik hingewiesen.


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Medienmitteilung Regierungsrat Kanton Uri

Autor: Redaktion

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