Club 1889: Aktuelles zu den Projekten Ge 2/4 Nr. 205 «Mühlradlok», G 3/4 Nr. 11 «Heidi» und Ge 4/4 Nr. 182 «Bernina-Krokodil»

Die Instandstellungsarbeiten der Ge 2/4 Nr. 205 sind vorbereitet und finanziell gesichert. Der Abtransport der Lokomotive vom Schulareal der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur begann am 17. Oktober 2007. Am 31. Oktober ist sie in Arth-Goldau eingetroffen, wo sie nun von einen gedeckten Unterstand profitiert. Hier wird sie für die Dauer der Revision aufbewahrt.

Die Instandstellungsarbeiten der Ge 2/4 Nr. 205 sind vorbereitet und finanziell gesichert. Der Abtransport der Lokomotive vom Schulareal der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur begann am 17. Oktober 2007. Am 31. Oktober ist sie in Arth-Goldau eingetroffen, wo sie nun von einen gedeckten Unterstand profitiert. Hier wird sie für die Dauer der Revision aufbewahrt.

Mindestens 1’500 ehrenamtliche Arbeitsstunden wird der «Club 1889» in die Lokomotive investieren. Die kalkulierte Revisionsdauer beträgt ca. drei bis vier Jahre. Danach soll die Ge 2/4 auf einem neuen Rollenstand wieder funktionstüchtig der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Da ein Betreiben der «Lok 205» im geplanten Bahnhistorischen Museum in Bergün/GR aus verschiedenen Gründen mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht möglich ist, werden derzeit alternative Aufstellungsorte geprüft.

Die in Winterthur mit der Lokomotive aufgestellte Hipp’sche Wendescheibe als zeitgenössisches kombiniertes Licht- und Formsignal verbleibt bei der Lokomotive und wird revidiert.

Die historischen Siemens-Fahrleitungsmasten aus der Gründerzeit der elektrischen Traktion konnten leider nicht erhalten werden und wurden im Dezember 2007 abgebrochen.

G 3/4 Nr. 11 «Heidi»
Die vom Hersteller angebrachten Kesselauflagewinkel wurden abgetrennt und durch Lagerzapfen ersetzt. Mit einem um die Zapfen rotierbaren Schlitten lassen sich die
Gewichtskräfte noch besser auf die Gleitlagerflächen aus Kohlenstoff verteilen. Dadurch wird die Lebensdauer der Elemente erheblich erhöht. Die Originalverschalung ziert seit wenigen Tagen den Neubaukessel unseres «Heidi». Die so genannten Kesselbleche dienen aber nicht nur der optischen Verschönerung der Lokomotive: Das darunter angebrachte Isolationsmaterial minimiert thermische Verluste. Damit wird die Kesselleistung gesteigert. 

Ge 4/4 Nr. 182 «Bernina-Krokodil»
Die äusserliche Fertigstellung des «Bernina-Krokodils» lässt seit Längerem auf einen baldigen Projektabschluss hoffen. Der optische Eindruck täuscht aber über den enormen Arbeitsaufwand hinweg, welcher im Innern der Lokomotive nach wie vor auf unsere aktiven Mitglieder wartet: Dutzende von Frondienststunden werden noch benötigt, bis der elektromechanische Teil fertig gestellt ist. Trotzdem wagen wir eine vorsichtige Prognose und hoffen auf eine Inbetriebnahme der Lokomotive im Jahre 2009.


Mehr zum Thema:

Newsletter Februar 2008 und Webseite Club 1889

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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