Zürcher Regierungsrat weist Rekurs gegen den Ersatz der S 43 durch Busbetrieb ab

Der Zürcher Regierungsrat hat einen Rekurs der Gemeinde Wald gegen den Ersatz der S 43 durch Busbetrieb abgewiesen. Der Verkehrsrat hatte diese Massnahme auf den Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2006 hin beschlossen.

Der Zürcher Regierungsrat hat einen Rekurs der Gemeinde Wald gegen den Ersatz der S 43 durch Busbetrieb abgewiesen. Der Verkehrsrat hatte diese Massnahme auf den Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2006 hin beschlossen. Die stündlich verkehrende S 43 (Shuttle Wald-Rüti) wurde durch einen im Halb-, in Spitzenzeiten im Viertelstundentakt fahrenden Bus (Linie 885) ersetzt. Dieser ergänzt die auf dieser Strecke weiterhin im Stundentakt verkehrende S 26 und vermittelt in Rüti Anschlüsse an die S 5 und die neu eingeführte S 15. Der Gemeinderat Wald verlangte, dass auf den Ersatz der S 43 durch Busse zu verzichten sei. Er befürchtete, für die Gemeinde könnten Mehrkosten entstehen und für die Fahrgäste sei der Komfort schlechter.

Für den Regierungsrat überwiegen die Vorteile des Busbetriebs. Dieser ist auf der kurzen Strecke beim aktuellen Fahrgastaufkommen wirtschaftlicher als die Bahn und erlaubt jährliche Einsparungen im Umfang von 600’000 Franken. Der wesentlich dichteren und feineren Erschliessung steht eine nur unwesentlich längere Fahrzeit gegenüber. Bessere Anschlüsse in Rüti nach Zürich und Rapperswil sowie dort an den Fernverkehr sprechen ebenso für das neue Angebot wie die jetzt umsteigefreie Verbindung von Laupen über Wald und Rüti nach Rapperswil. Der Einsatz moderner Fahrzeuge dient dem Komfort und hat nur eine geringe Mehrbelastung der Luft zur Folge. Die finanzielle Mehrbelastung der Gemeinde in der Höhe von rund 3000 Franken jährlich fällt dabei kaum ins Gewicht.

Medienmitteilung der Staatskanzlei des Kantons Zürich

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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