50. GV des VSLF in Basel

Am 15. März 2008 konnten ca. 150 Mitglieder und Gäste im Hotel Hilton begrüsst werden. Da durch den Streik in Bellinzona unser CEO Andreas Meyer etwas später als erwartet an der GV erschien, wurde die Rede unseres Präsidenten VSLF vorgezogen. Bezüglich des Streiks in Bellinzona machte er darauf aufmerksam, dass eine Verletzung des GAV durch Streik Einfluss auf die Glaubwürdigkeit der Sozialpartner gegenüber der SBB haben kann und Konsequenzen beim nächsten GAV zu erwarten sind.

Am 15. März 2008 konnten ca. 150 Mitglieder und Gäste im Hotel Hilton begrüsst werden. Da durch den Streik in Bellinzona unser CEO Andreas Meyer etwas später als erwartet an der GV erschien, wurde die Rede unseres Präsidenten VSLF vorgezogen. Bezüglich des Streiks in Bellinzona machte er darauf aufmerksam, dass eine Verletzung des GAV durch Streik Einfluss auf die Glaubwürdigkeit der Sozialpartner gegenüber der SBB haben kann und Konsequenzen beim nächsten GAV zu erwarten sind.

SBB CEO Andreas Meyer unterstrich in seinem Referat, dass Diskussionen am Tisch zu führen sind und nicht via Medien.

Kollege Manfred Schell, Bundesvorsitzender der deutschen Lokführergewerkschaft GDL gab zu bedenken, dass, wer die Wölfe schont, die Schafe gefährde. Die Stärke und Schlagkraft einer Gewerkschaft besteht im hohen Masse aus dem Zusammenhalt der Mitglieder und deren Unterstützung des Vorstands. Die Eisenbahnerfamilie von früher gibt es heute nicht mehr.

Weil eine Verhandlungsrunde zum Streik der Mitarbeiter des Industriewerks Bellinzona in Biasca für Samstagnachmittag von der SBB einberufen wurde, entsandte der VSLF eine Delegation aus dem Vorstand zu diesen Gesprächen; trotz unserer GV am Nachmittag.

Im verbandsinternen Teil der GV wurden diverse Anträge behandelt:

  • Die Mitglieder bestätigten und erneuerten das strategische Ziel des VSLF, eigenständige Lokführer-Gesamtarbeitsverträge (L-GAV) abzuschliessen.
  • Kurse in der Freizeit werden nur akzeptiert, wenn sie nicht der für den Lokführer notwendigen Aus- und Weiterbildung dienen.
  • Der VSLF verlangt, dass die Selbsteinteilung (SBB P) nur mit Zustimmung der Basis eingeführt wird und somit die Basis zu befragen ist
  • Der monatliche Beitrag für die Berufsrechtschutzversicherung wird neu für alle aktiven Mitglieder von VSLF übernommen. Somit ist der Mitgliederbeitrag VSLF Fr. 34.- / Monat.

Da Stefan Jufer den Vorstand und die Geschäftsleitung VSLF verlässt, hat die Versammlung ohne Gegenstimme Hans-Peter Moser, Sektion Bern, in den Vorstand gewählt.

VSLF-Newsletter / VSLF Nr. 148, 17. März 2008 HG

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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