Jugendliche Räuber trotz Flucht mit Forchbahn verhaftet

Die Stadtpolizei Zürich hat am späten Mittwochabend, 19. März 2008, nach einem Raub zwei 15-Jährige verhaftet, obwohl diese nach der Tat mit der Forchbahn geflüchtet waren.

Die Stadtpolizei Zürich hat am späten Mittwochabend, 19. März 2008, nach einem Raub zwei 15-Jährige verhaftet, obwohl diese nach der Tat mit der Forchbahn geflüchtet waren.

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Die beiden mutmasslichen, 15-jährigen Täter hatten am Mittwoch, 19. März 2008, kurz vor Mitternacht, bei der Haltestelle „Balgrist“ zwei 14-jährige Schweizer angesprochen und nach Münzgeld gefragt. Als einer der Angesprochenen sein Portemonnaie hervornahm, bedrohten ihn die Täter mit einem Messer und entnahmen seiner Geldbörse rund 50 Franken. Der Kollege des Opfers entfernte sich einige Schritte und wählte mit seinem Mobiltelefon den Polizei-Notruf 117. Nachdem die Täter ihn erfolglos daran zu hindern versucht hatten, bestiegen sie die soeben in die Haltestelle eingefahrene Forchbahn und entfernten sich damit in Richtung stadtauswärts. Die wenig später vor Ort eintreffende Patrouille der Stadtpolizei Zürich hiess die beiden 14-Jährigen sofort in ihren Streifenwagen einsteigen und fuhr der Forchbahn hinterher. Auf Gemeindegebiet Zollikon konnte der Zug schliesslich eingeholt werden. Doch leider befanden sich die beiden Täter schon nicht mehr darin. Aufgrund eines Hinweises des Wagenführers, wonach an der Haltestelle „Rehalp“ zwei Burschen ausgestiegen seien, wurde im besagten Gebiet eine Nahbereichsfahndung durchgeführt. Dabei konnten die beiden mutmasslichen Täter gestellt und festgenommen werden. Die beiden in Zürich wohnhaften Burschen italienischer und dominikanischer Nationalität wurden wegen dringendem Tatverdacht dem Jugenddienst der Stadtpolizei Zürich zugeführt.

Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

Autor: Redaktion

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