Jubiläum: Der 50’000. Kieszug verlässt Hüntwangen

Das Holcim Kieswerk in Hüntwangen feierte den 50’000. Kieszug. Dieser verliess mitte März 2008 das Werk im Rafzerfeld. In den letzten 45 Jahren transportierte Holcim mit der Bahn umweltfreundlich 50 Millionen Tonnen Kies zu den Kunden.

Das Holcim Kieswerk in Hüntwangen feierte den 50’000. Kieszug. Dieser verliess mitte März 2008 das Werk im Rafzerfeld. In den letzten 45 Jahren transportierte Holcim mit der Bahn umweltfreundlich 50 Millionen Tonnen Kies zu den Kunden.

Millionen Kubikmeter Gesteinsmaterial transportierte das Holcim Kieswerk in Hüntwangen per Bahn. Würde man dieses Material zur Cheops-Pyramide, der grössten Ägyptens, auftürmen, würden 12 Pyramiden nebeneinander stehen. In Lastwagen à 40 Tonnen gefüllt, wären für den Transport zu den Kunden 1,25 Millionen Fahrten nötig gewesen.

Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen spielte im Kieswerk Hüntwangen von Beginn an eine wichtige Rolle. Bereits beim Bau des Kieswerkes 1962 erkannte Holcim, dass die gewaltigen Mengen von Kies- und Aushubmaterial vorwiegend auf der Schiene transportiert werden müssen, um Umwelt und Bevölkerung zu schonen. Das Bekenntnis zur Schiene war damit gesetzt und hat sich ausbezahlt.

Am 13. März 2008 verliess der 50’000 Kieszug das Werkareal in Hüntwangen. Das Jubiläum im Zeichen der Ökologie feierten geladene Politiker, Gemeindebehörden, Vertreter der kantonalen Amtsstellen, SBB Cargo und der Holcim Schweiz.

Ökologie und Ökonomie im Einklang
Der Kiesabbau im Rafzerfeld brachte der Region aber nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern schaffte auch neue Freiräume für Flora und Fauna. Bestandteil jedes Kiesabbaukonzeptes ist der Plan für Renaturierungs- und Rekultivierungsarbeiten, während und nach dem Abbau. Hier arbeitet Holcim eng mit Naturschutzorganisationen und den lokalen Behörden zusammen. In den Anfangsjahren rekultivierte Holcim auf ihrem Areal vor allem Flächen für den landwirtschaftlichen Gebrauch. Später kamen Projekte hinzu, die ökologisch wertvolle Flächen wie Magerwiesen förderten und anbauten. Holcim hatte der Fachstelle für Naturschutz des Kantons Zürich 20 Hektaren für solche naturnahen Flächen zur Verfügung gestellt. Von diesen Naturwiesen bestehen im Kanton Zürich heute noch 100 Hektaren. Die Hecken und Naturwiesen haben eine grosse Bedeutung, denn sie schaffen die Strukturen für den Erhalt der Artenvielfalt im Rafzerfeld.

Medienmitteilung Holcim

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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