Erneuerung der Forchbahn-Haltestelle Waltikon

Mit der Eröffnung des Forchbahntunnels in Zumikon am 25. September 1976 wurden gleichzeitig auch neue Haltestellen in Betrieb genommen. In den letzten Jahren erfolgten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des neuen Wagenmaterials die Erneuerung der Tunnelhaltestellen Zumikon und Maiacher.

Mit der Eröffnung des Forchbahntunnels in Zumikon am 25. September 1976 wurden gleichzeitig auch neue Haltestellen in Betrieb genommen. In den letzten Jahren erfolgten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des neuen Wagenmaterials die Erneuerung der Tunnelhaltestellen Zumikon und Maiacher.

Nach rund dreissigjähriger Betriebszeit entsprechen die Infrastrukturanlagen der Haltestelle Waltikon nicht mehr den Anforderungen einer modernen Bahn. Die oberirdische Haltestelle Waltikon wird deshalb mit einem zeitgemässen Erscheinungsbild einen gleichwertigen Standard wie die bereits erneuerten Haltestellen erhalten. Damit wird auch die Attraktivität der Bahn erhöht. Dazu gehören Verbesserungen bezüglich Kundenfreundlichkeit, Sicherheit, Einstiegsverhältnisse sowie die Berücksichtigung der Richtlinie für behindertengerechtes Bauen und der Bestimmungen der eidgenössischen Bahngesetzgebung.

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Die Erneuerung der Haltestelle erfordert Anpassungen der Strassenerschliessung. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird mit dem vorliegenden Projekt angestrebt, eine attraktive Umgestaltung des unmittelbar angrenzenden Strassenraumes zu verwirklichen.

Die Forchbahn AG und der Gemeinderat von Zumikon streben eine Erneuerung der Haltestelle und des Strassenraums Morgental „wie aus einem Guss“ an. Der öffentliche Haltestellenbereich und der angrenzende Strassenraum werden eine einheitliche Handschrift erhalten. Mit den Planungsarbeiten der ineinander greifenden Projektteile ist die Planergemeinschaft Hydraulik AG / Thyes Architekten AG beauftragt worden. Eine gleichzeitige Realisierung der Erneuerung Haltestelle Waltikon durch die Forchbahn AG und die Verwirklichung der Umgestaltung Morgental durch die Gemeinde Zumikon hat folgende Vorteile:

  • Grosszügige Lösung mit einheitlicher Architektur.
  • Die gleichzeitige Umgestaltung mit Fahrbahnverschmälerung ermöglicht eine Verbreiterung des heute bestehenden Perrons in Fahrtrichtung Zürich.
  • Aufwändige Niveau-Anpassungen des erhöhten Perrons zur bestehenden Strasse entfallen. Durch die Erhöhung des Perrons und das gleichzeitige Anheben des südlichen Strassenrandes kann auf einen dazwischen liegenden Mauersockel mit Fussgängerrampen verzichtet werden.

Anlagen der Forchbahn
Die Forchbahn AG wird umfassende Erneuerungsmassnahmen realisieren. Das architektonische Erscheinungsbild wird von den bereits erneuerten Haltestellen Zumikon und Maiacher übernommen. Folgende Massnahmen sind geplant:

  • Erhöhen der Perronanlagen Gleis 1 und 2 auf Standard P30 über Schienenoberkante.
  • Erneuerung der Perronmöblierung inklusive Ersetzen der Wartehallen.
  • Ersetzen des zwischen den Gleisen verlaufenden Sicherheitszaunes.
  • Instandstellen und Modernisieren der Personenunterführung Waltikon, inklusive neuer Überdachung der Zugangstreppen.
  • Installation eines neuen Beleuchtungskonzeptes sowie einer Videoüberwachung.
  • Gleisbauarbeiten im Haltestellenbereich.

Das nördliche Perron Gleis 2 wird zu Lasten der Morgentalstrasse etwas verbreitert. Als Perronbelagsfläche ist ein Gussasphalt vorgesehen. Dadurch setzt sich der Perron auch farblich vom Belag der Morgentalstrasse ab. Für sehbehinderte Fahrgäste werden entsprechend den Vorschriften taktile Sicherheitslinien markiert. Zusammen mit dem Ersatz der bestehenden Überdeckung der Personenunterführung durch eine moderne Glas-/Metallkonstruktion ist eine Instandstellung und Modernisierung mit Wandverkleidungen, neuen Handläufen, Natursteinbodenbelag und Beleuchtungsersatz analog der Haltestelle Maiacher vorgesehen.

Gleichzeitig mit den Perronerhöhungen werden die Geleise im Haltestellenbereich auf einer Länge von etwa 100 Metern erneuert. Zugleich wird die Personenunterführung Waltikon frei gelegt und neu abgedichtet.

Die zwei bestehenden Velounterstände mit rund 25 Plätzen werden ersetzt.

Kosten für Haltestelle Waltikon und Umgestaltung Strassenraum Morgental
Gemäss Kostenschätzung vom 28. August 2007 verursacht die Ausführung des Gesamtprojektes Investitionskosten von Fr. 2’075’000.00. Der Anteil der Forchbahn beträgt Fr. 1’450’000.00. Derjenige der Gemeinde Zumikon Fr. 625’000.00.

Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Forchbahn AG und der Politischen Gemeinde Zumikon ist ein sehr ansprechendes Projekt mit einer einheitlichen Handschrift entstanden. Es wird für alle Benützerinnen und Benützer der Forchbahn zu einer Visitenkarte von Zumikon im Eingangsbereich unseres Dorfes werden. Die Verbesserungen im Bereich der Kundenfreundlichkeit und der Sicherheit sowie die Berücksichtigung der Richtlinie für behindertengerechtes Bauen fördern massgebend die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Gemeindeversammlung hat der Vorlage zugestimmt und somit die erforderlichen Kredite zu bewilligt.

News Gemeinde Zumikon

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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