Energiesparprogramm: SBB leistet aktiven Beitrag zum Klimaschutz

Die SBB hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 trotz Mehrangebot zehn Prozent Energie einzusparen und noch vermehrt zur CO2-Reduktion beizutragen. Das grösste Sparpotential liegt im Zugbetrieb selbst. Als Grundlage dient ein umfangreicher Massnahmenkatalog, der unter anderem den Aufbau einer Energiebuchhaltung vorsieht.

Die SBB hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 trotz Mehrangebot zehn Prozent Energie einzusparen und noch vermehrt zur CO2-Reduktion beizutragen. Das grösste Sparpotential liegt im Zugbetrieb selbst. Als Grundlage dient ein umfangreicher Massnahmenkatalog, der unter anderem den Aufbau einer Energiebuchhaltung vorsieht.

Die Züge fahren immer schneller und Komfortsteigerungen wie Klimaanlagen erhöhen die Attraktivität des Bahnfahrens. Zusammen mit dem prognostizierten Verkehrswachstum auf der Schiene führen diese Faktoren folglich zu einem erhöhten Energieverbrauch. Die SBB rechnet mit rund 15 Prozent Mehrbedarf bis 2030. Mit verschieden Massnahmen will die SBB ihre Energieeffizienz weiter verbessern und damit den Bund bei seinen Klimaschutzbemühungen unterstützen.

Grundlage des Massnahmenkatalogs ist eine 2007 konzernweit durchgeführte und vom Bundesamt für Energie (BfE) geförderte Studie. Daraus geht hervor, dass die SBB – trotz künftig stark ausgebautem Angebot – bis 2015 gegenüber den prognostizierten jährlichen Verbrauchswerten rund 10 Prozent Energie einsparen und einen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten kann. Dies entspricht einer Energiemenge von rund 230 GWh pro Jahr oder dem Stromverbrauch von knapp 58000 Haushaltungen.

Energie sparen und CO2 reduzieren
Die SBB setzt die Energiesparmassnahmen in drei Bereichen um: Bei Immobilien, Rollmaterial sowie im Betriebsablauf. Im Bereich Immobilien hat die SBB mit der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) freiwillige Zielvereinbarungen über 150 grosse SBB Gebäude abgeschlossen. Damit will die SBB in grossen Bahnhöfen, Werkstätten und Verwaltungsgebäuden Energie sparen und noch stärker zur CO2-Reduktion beitragen. Der Aufbau einer zentralen Energiebuchhaltung ermöglicht dabei ein aktives Kosten- und Verbrauchsmanagement.

Beim Rollmaterial will die SBB mit fortlaufenden technischen Optimierungen an bestehenden Fahrzeugen Energie einsparen. Bei der Beschaffung von neuen Zügen werden verstärkt Effizienzkriterien berücksichtigt.

Das mit Abstand grösste Einsparpotential liegt im Betriebsablauf der Bahn selbst. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem konsequenten Einsatz der elektrischen Bremse. Sie ermöglicht eine optimale Nutzung der so genannten Bewegungsenergie des Zuges. Vor allem bei hohen Geschwindigkeiten kann damit mehr elektrische Energie zurück ins Netz gespeist werden. So spart die SBB nicht nur Energie, sondern reduziert auch den Verschleiss der Bremsen. Zudem kann die SBB Energie sparen, wenn der Verkehr auf der Schiene möglichst «flüssig» abwickelt wird und damit eine energiesparende Fahrweise möglich ist.

Die SBB engagiert sich mit dem Energiesparprogramm für eine umweltgerechte Mobilität. Bereits heute entlastet die Bahn die Emissionsbilanz der Schweiz mit über 4 Millionen t CO2 pro Jahr. Wer sich für die Bahn als Transportmittel entscheidet, leistet automatisch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Medienmitteilung SBB CFF FFS

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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