Bombardier verlegt 110 Arbeitsplätze von Turgi nach Zürich-Oerlikon – Der Technologiekonzern investiert in den Wirtschaftsstandort Zürich

In dieser Woche haben 110 Mitarbeitende des Bombardier-Kompetenzzentrums für Hochleistungsantriebssysteme aus Turgi ihren neuen Arbeitsplatz in Zürich-Oerlikon bezogen. Damit ist der Bombardier-Standort zum konzernweiten Zentrum für die Entwicklung von Antriebs- und Steuerungstechnik für Schienenfahrzeuge geworden.

In dieser Woche haben 110 Mitarbeitende des Bombardier-Kompetenzzentrums für Hochleistungsantriebssysteme aus Turgi ihren neuen Arbeitsplatz in Zürich-Oerlikon bezogen. Damit ist der Bombardier-Standort zum konzernweiten Zentrum für die Entwicklung von Antriebs- und Steuerungstechnik für Schienenfahrzeuge geworden.

Mit dem Ausbau des neuen, weltweit führenden Kompetenzzentrums ist der erste wichtige Schritt getan, um die Entwicklungsaktivitäten für Lokomotiven und Antriebssysteme zu stärken. Der nächste Schritt erfolgt im Frühjahr 2009 mit dem Umzug des Testlabors für Hochleistungsantriebssysteme.

Der Umzug der Büros und des Testlabors in die unmittelbare Nähe der in Zürich ansässigen Unternehmensdivisionen ermöglicht Zeit- und Qualitätsgewinne in der täglichen Zusammenarbeit und verbessert den Austausch zwischen Entwicklung und Anwendung. Damit erhöht sich die Zahl der Bombardier Mitarbeitenden in Zürich-Oerlikon von knapp 400 auf über 500, davon knapp 180 Ingenieure in der Entwicklung von Lokomotiven.

Das neue Labor und die Investition von mehreren Millionen Franken unterstreichen das klare Bekenntnis des Unternehmens zum Forschungs- und Produktionsstandort Zürich. Dadurch wird Bombardier im nationalen und auch stark global ausgerichteten Geschäft den Vorsprung zum Wettbewerb noch ausbauen können.

Rückkehr zu den Wurzeln
Mit dem Bau des neuen Leistungslabors in Zürich-Oerlikon gibt Bombardier einerseits ein klares Bekenntnis zum Standort Zürich ab, knüpft aber andererseits auch an eine sehr lange Tradition der Entwicklung elektrischer Traktionsausrüstung an. So wurden zu Beginn des vergangenen 20. Jahrhunderts genau an diesem Standort viele technische Neuheiten für den Betrieb von Schienenfahrzeugen von der MFO (Maschinenfabrik Oerlikon) und später BBC (Brown Boveri & Cie.) entwickelt und erprobt. In diesem Sinne ist der Umzug und Laborbau in Oerlikon auch eine Rückkehr zu den Wurzeln der elektrischen Traktionsentwicklung.


Mehr zum Thema:

  • Zu Bombardier
    Bombardier Transportation entwickelt und fertigt in der Schweiz Nah- und Regionalverkehrszüge sowie Stadt- und Strassenbahnen. Ausserdem ist in der Schweiz der weltweite Konzernhauptsitz für die Entwicklung, das Engineering und die Projektleitung für die Produktion elektrischer Lokomotiven sowie von Antriebs- und Steuerungstechnik für Lokomotiven und Hochgeschwindigkeitszüge angesiedelt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen umfassende Service- und Instandhaltungsleistungen für Bahnbetreiber. Bombardier Transportation beschäftigt in der Schweiz rund 750 Mitarbeitende. In Zürich sind heute nebst der Geschäftsleitung Schweiz bereits Vertrieb, Entwicklung und Service für Strassenbahnen, Personenzüge und Lokomotiven sowie die weltweite Führung der Divisionen «Locomotives» und «Propulsion & Controls» angesiedelt. Mit einer breiten Palette innovativer Produkte und unserer langjährigen Erfahrung in Technologie und Design sind wir in der Lage, jedes Marktsegment mit den entsprechenden Schienenfahrzeugen zu bedienen. Hochqualifizierte Ingenieure entwickeln permanent neue Fahrzeuge, die exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Die Nähe zum Kunden und die Möglichkeit des Rückgriffs auf das internationale Know-how des Unternehmens machen Bombardier Transportation zu einem zuverlässigen Partner im Schweizer Markt.

MEDIENMITTEILUNG BOMBARDIER

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar