Sturm „Emma“ führte in der Schweiz nur zu kleineren Störungen im Bahnverkehr

Der Sturm „Emma“ hatte auf den Bahnverkehr innerhalb der Schweiz nur geringe Auswirkungen. Nur vereinzelt kam es zu kurzzeitigen Behinderungen oder Streckenunterbrüchen. Im internationalen Bahnverkehr, insbesondere von und nach Deutschland/Osterreich, kam es hingegen zu grossen Verspätungen.

Von: Sandro Hartmeier
Auf der Bahnstrecke Berg - Siegershausen‎ vermochte eine Signalanlage den Windböen nicht standzuhalten. / Foto: Kapo ThurgauDer Sturm „Emma“ hatte auf den Bahnverkehr innerhalb der Schweiz nur geringe Auswirkungen. Nur vereinzelt kam es zu kurzzeitigen Behinderungen oder Streckenunterbrüchen. Im internationalen Bahnverkehr, insbesondere von und nach Deutschland/Osterreich, kam es hingegen zu grossen Verspätungen.

In Horgen wurde ein Blechdach auf die SBB-Gleise geweht und ein Zug der Linie S-Bahn-Linie 8 fuhr dagegen. Dadurch kam es im Zugsverkehr kurzfristig zu geringfügigen Verspätungen.

Am Nachmittag musste der Betrieb auf der Strecke Rheineck – Walzenhausen der Appenzeller Bahnen wegen einer Fahrleitungsstörung unterbrochen werden. Die RhBStrecke Klosters – Davos Dorf musste am Abend wegen Unwetterschäden zweitweise gesperrt werden. Auf beiden Strecken wurden Ersatzbusse eingesetzt.

In den Bahnhöfen Wattwil und Zürich Tiefenbrunnen sorgten Stromausfälle vorübergehend für Verspätungen.

Auf der Bahnstrecke Berg – Siegershausen‎ vermochte eine Signalanlage den Windböen nicht standzuhalten.

Auch einige Bergbahnen und Fähren mussten den Betrieb zeitweise oder für den ganzen Tag einstellen.


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