Bier fährt Bahn! Das Bier zur UEFA EURO 2008 ist grün!

Acht Züge transportieren 27.000 Hektoliter Carlsberg-Bier von der Schweiz nach Österreich – 68 Lkw-Züge und 59.000 Liter Diesel werden eingespart – Stiegl schloss Partnervertrag mit ÖBB Tochter „Express Interfracht“.

Acht Züge transportieren 27.000 Hektoliter Carlsberg-Bier von der Schweiz nach Österreich – 68 Lkw-Züge und 59.000 Liter Diesel werden eingespart – Stiegl schloss Partnervertrag mit ÖBB Tochter „Express Interfracht“. Um die Fußballfans in Österreich während der Europameisterschaft im Juni mit dem offiziellen EURO-Bier „Carlsberg“ zu versorgen, unternimmt der alleinige Vertriebspartner Stiegl einen enormen logistischen Aufwand. Für 24 Tage Fußballspektakel werden 27.000 Hektoliter Bier in acht Zügen von der Feldschlösschen Brauerei in Rheinfelden, wo das Carlsberg-Bier gebraut wird, nach Linz geliefert. Die Salzburger Brauerei hat dazu mit „Express Interfracht“, einer 100-prozentigen Tochter der Österreichischen Bundesbahnen, einen Transportvertrag abgeschlossen. „Die Kooperation garantiert eine sichere Versorgung der Stadien und Fanzonen mit Carlsberg und ist für die Umwelt die beste Lösung, da eine Menge von 157 Tonnen an CO2-Ausstoß eingespart wird“, ist Stiegl-Geschäftsführer Robert Schraml überzeugt. 59.000 Liter Diesel eingespart! Jeder Zug hat 18 Wagons und transportiert 7.000 Fässer Carlsberg-Bier. Insgesamt rollen über 140 Waggons nach Österreich. „Durch den Transport auf der Schiene werden mindestens 168 LKW-Züge und damit 59.000 Liter Diesel eingespart. Auch die Transportzeit von zwei Tagen ist kürzer und wesentlich kalkulierbarer als mit dem LKW. Auf der Schiene gibt es keine verstopfen Straßen und die Grenze steht rund um die Uhr für uns offen. Verzollt wird erst in Linz“, begründet Schraml die Entscheidung für die Bahn. KR Gustav Poschalko, Vorstandsdirektor der ÖBB-Holding AG: „Die ÖBB sind größter Logistik-Dienstleister Österreichs und verlässlicher Partner für Handel und Industrie. Das werden wir auch bei der UEFA EURO 2008 unter Beweis stellen.“ 95 Prozent des Weges auf der Schiene Insgesamt fünf Züge aus Rheinfelden fuhren im Mai in Linz ein, drei weitere folgen im Juni. Dort werden die Fässer in das Hochregallager der ÖBB geschlichtet und anschließend auf die Kühllager in Maria Lanzersdorf, Karlsdorf bei Graz, Bergheim bei Salzburg und Wörgl in Tirol verteilt. In jedes der vier Kühllager passen zwischen 7.000 und 12.000 Fässer Carlsberg. Der Transport dorthin erfolgt abermals mit der Bahn. LKW kommen nur zur Auslieferung in die Fanzonen und Stadien zum Einsatz. In Summe werden von den durchschnittlich 1.000 Kilometern von Rheinfelden bis zu den einzelnen Fanzonen 950 Kilometer auf der Schiene bewältigt. „Damit werden 95 Prozent des Weges per Bahn zurückgelegt. Diese umweltfreundliche logistische Lösung ist sicherlich vorbildlich und richtungweisend für zukünftige Großveranstaltungen“, betont Robert Schraml. Über 100 Mitarbeiter zusätzlich im Einsatz Damit es zu keinen Versorgungsengpässen kommt, verzichten die Logistiker der Stieglbrauerei von Ende Mai bis Anfang Juli auf ihren Urlaub. Zusätzlich unterstützt wird das Team in den vier EURO-Zentren von vielen freiwilligen Stiegl-Mitarbeitern aus ganz Österreich. An den Wochenenden halten sich die Bierfahrer für spontane Lieferungen bereit. Insgesamt werden rund 100 Stiegl-Mitarbeiter für die EURO zusätzlich im Einsatz sein. Stiegl investiert in Kühlkette Die Versorgung der einzelnen Fanzonen erfordert abermals einen hohen logistischen Aufwand. Stiegl investiert rund 1,5 Millionen Euro in die Kühltechnik und mietet rund 500 mobile Durchlaufkühler an. News Stiegl

Autor: Redaktion

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