Urteile für Kollision von 2 Re 465 mit ICE in Thun gefallen

Ein Lokführer und ein Fahrdienstleiter der bls sind am 10. Juni 08 vom Strafeinzelgericht in Thun zu bedingten Geldstrafen zwischen 1100 und 1600 Franken verurteilt worden. Die beiden Männer sind mitschuldig am Zugunglück von Thun vom 26. April 06, damals sind zwei Re 465 der bls mit einem ICE 1 der DB zusammengestossen. Beim Unglück wurden 8 Menschen leicht verletzt und es entstand an den Re 465, dem ICE und der Infrastruktur sehr grosser Sachschaden in der Höhe von 30 Millionen Franken.

Von: Sandro Hartmeier
Ein Lokführer und ein Fahrdienstleiter der bls sind am 10. Juni 08 vom Strafeinzelgericht in Thun zu bedingten Geldstrafen zwischen 1100 und 1600 Franken verurteilt worden. Die beiden Männer sind mitschuldig am Zugunglück von Thun vom 26. April 06, damals sind zwei Re 465 der bls mit einem ICE 1 der DB zusammengestossen. Beim Unglück wurden 8 Menschen leicht verletzt und es entstand an den Re 465, dem ICE und der Infrastruktur sehr grosser Sachschaden in der Höhe von 30 Millionen Franken.

Schuldig gesprochen wurden beide wegen fahrlässiger Störung des Eisenbahnverkehrs, da sie Vorschriften nicht beachtet hatten. Der Gerichtspräsident stelle auch fest, dass dies nicht böswillig geschah. 

Zusätzlich zur Geldstraffe muss jeder eine Bussen von 1000 Franken und die Gerichtskosten von 1700 Franken bezahlen.


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Autor: Redaktion

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