RIGI BAHNEN verzeichnen 2007 über 1.1 Mio. Frequenzen und einen Rekordertrag!

Trotz des extrem schlechten Winters 2006/07 ist es den Rigi Bahnen gelungen 1’106’106 Fahrgastfre-quenzen zu generieren. Die Frequentierung liegt genau im 5-Jahresschnitt. Dies konnte Robert Jung, Verwaltungsratspräsident an der Generalversammlung vom 12. Juni im Eventzelt auf Rigi-Staffel verkünden. Obwohl die Frequenzen durchschnittlich waren, erzielten die Rigi Bahnen einen Rekord-ertrag von CHF 13.82 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von 2.6% gegenüber dem Vorjahr. Dank konsequentem Kostenmanagement konnte der EBITDA um 27.6% auf CHF 3.1 Mio. gesteigert werden. Unter diesen Voraussetzungen weisen die Bahnen einen Gewinn von CHF 304’885.- aus. Eine Verbesserung gegenüber Vorjahr um 32% ! Die Zahlen bestätigen die konsequente Strategie, gezielt in neue Produkte zu investieren und das Verfolgen eines optimalen Finanzmanagements.

Trotz des extrem schlechten Winters 2006/07 ist es den Rigi Bahnen gelungen 1’106’106 Fahrgastfrequenzen zu generieren. Die Frequentierung liegt genau im 5-Jahresschnitt. Dies konnte Robert Jung, Verwaltungsratspräsident an der Generalversammlung vom 12. Juni 08 im Eventzelt auf Rigi-Staffel verkünden. Obwohl die Frequenzen durchschnittlich waren, erzielten die Rigi Bahnen einen Rekordertrag von CHF 13.82 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von 2.6% gegenüber dem Vorjahr. Dank konsequentem Kostenmanagement konnte der EBITDA um 27.6% auf CHF 3.1 Mio. gesteigert werden. Unter diesen Voraussetzungen weisen die Bahnen einen Gewinn von CHF 304’885.- aus. Eine Verbesserung gegenüber Vorjahr um 32% ! Die Zahlen bestätigen die konsequente Strategie, gezielt in neue Produkte zu investieren und das Verfolgen eines optimalen Finanzmanagements.

Mit dem erzielten Ergebnis liegen die RIGI BAHNEN AG deutlich über den Erwartungen und ertragsmässig sogar signifikant über dem Topjahr 2003. Ständiges Ringen die Kosten im Griff zu halten stellen eine grosse Herausforderung dar. Trotz hohem Kostendruck ist es gelungen den EBITDA auf CHF 3.1 Mio. zu steigern. Dies entspricht einer Verbesserung von 27% gegenüber Vorjahr. Insofern sind die Rigi Bahnen auf Kurs obwohl der EBITDA noch nicht ganz unseren Vorstellungen entspricht.

Im ersten Quartal 2007 verlief das Geschäft sehr schlecht. Gegen CHF 1 Mio. Ertragseinbusse nahmen wir mit in den Sommer und Herbst. Endlich dann zwischen Weihnacht und Neujahr die ersehnten Frequenzen. Bei Top-Wetterlage konnten die fehlenden Frequenzen und Erträge innert wenigen Tagen generiert werden.

Mit neuen Angeboten die Attraktivität der Rigi steigern
Ein Meilenstein war der Eröffnungsanlass des Eventzeltes am 25. Mai; dies nach einer Planungs- und Bau-zeit von fast 4 Jahren. Schlag auf Schlag folgten Ausstellungen, Firmenanlässe, unsere Generalversammlung und als absoluter Höhepunkt 20 Aufführungen des Lustspiels «Der schwarze Hecht» mit prominenter Besetzung unter der Leitung von Regisseur Franz Lindauer. Über 6’000 begeisterte Zuschauer freuten sich über das neue Erlebnisangebot auf 1’600 Metern Höhe, inmitten des gewaltigen Alpenpanoramas.
Die Rigi Bahnen erschliessen damit insbesondere einen Markt für Firmenanlässe mit Gruppengrössen bis zu 750 Personen!

Mit der Eröffnung der 5. und vorläufig letzten gedeckte Grillstelle (Gruebi) im Gebiet Schienenfluh, konnten der Kurverein Rigi-Nord und die Rigi Bahnen ein ansprechendes Produkt für Familien und Gruppen einführen. Die „Grueben“ sind allseits sehr beliebt und laden zum Verweilen und Erholen ein. Sie sind im Blockhausstil aus Lothar-Sturmholz erbaut worden und sind zu beliebten Rastplätzen für Ausflügler geworden. Die „Grueben“ bieten Schutz vor Wetter, sind ausgerüstet mit Tischen und Sitzgelegenheiten sowie Brennholzvorrat und machen einen Bergausflug nahezu wetterfest.

Die interessanten Erlebnisangebote wie beispielsweise das „Schwebende Restaurant“, die Fondue-Nostalgie-Fahrt oder geführte Schneeschuhwanderungen und viele mehr, runden die Erlebnisse im Rigi-Erholungsparadies ab.

Taktfahrplan auch auf der Vitznau-Rigi-Bahn
Ab 14. Dezember 2008 fährt auch die Vitznau-Rigi-Bahn einen Stundentakt. Dank der Takteinführung auf dem Vierwaldstättersee von Luzern nach Vitznau, wird es möglich, mit allen Rigi Bahnen auf der ganzen Rigi den Stundentakt zwischen 9 und 16 Uhr einzuführen.

Aktienkapitalerhöhung
Als Glanzpunkt des Berichtjahres kann die erfolgreiche Kapitalerhöhung von CHF 8.1 Mio. auf CHF 10 Mio. bezeichnet werden. Bestehende aber auch sehr viele neue Aktionäre waren sehr zeichnungsfreudig und unterstützen die AK-Erhöhung durch Zukauf von wenigen bis sehr vielen Aktien. Einige Aktionäre zeichneten zum Teil beträchtliche Beträge. In wenigen Wochen, waren zusätzliche CHF 1.9 Mio. gezeichnet. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung werden bestrebt sein, diese Vorschusslorbeeren mit einer gesunden Unternehmens- und Finanzpolitik zu rechtfertigen. Die offensichtliche Identifikation aller Aktionäre mit ihrer Bahn ist grossartig.

Projekte
Die RIGI BAHNEN AG blicken zuversichtlich in die Zukunft. Mit vielen neuen Projekten, welche zur nachhal-tigen Positionierung der Rigi als beliebtes Ausflugsziel beitragen, behaupten wir uns auf dem hart umkämpften Markt.

Die Planungen für die beiden Grossprojekte Bahnhof Kaltbad und Goldau sind weitgehend abgeschlossen. Auch die Verhandlungen für die Finanzierung der beiden Projekte sind auf gutem Wege. Pendent ist nur noch der Bundesbeitrag der Denkmalpflege für die Erhaltung des Hochperrons in Goldau. Alle anderen Beiträge im Rahmen des Investitionshilfegesetzes, der kantonalen Denkmalpflege und der Gemeinde Arth sind zugesagt. Wir danken dem Bund, dem Kanton Schwyz und der Gemeinde Arth für die grosszügige Unterstützung.

Durch das ins Stocken geratene Botta-Projekt haben wir uns entschieden, den Projektteil „Rigi Bahn“ losgelöst vom Gesamtprojekt umzusetzen. Dazu wird in den nächsten Tagen das Baubewilligungsverfahren für den Projektteil „Eisenbahnanlagen“ beim Bundesamt für Verkehr eingeleitet. Für die Bauzeit wird ein provisorisches Stationsgebäude erstellt. Über die Art des definitiven Bahnhofgebäudes wird später entschieden, wenn klar ist, wie das Gesamtprojekt „Botta“ oder die einzelnen Projekte für die Liegenschaft Bellevue, Hostellerie, Erlebnisbad und Dorfplatz aussehen. Wir bedauern, dass das „Botta-Projekt“ aus finanziellen Gründen ins Stocken geraten ist, hatten wir doch diesbezüglich grosse Erwartungen.

Sorgenkind Pensionskasse ASCOOP
Unerfreulich zeigt sich die Situation unserer Pensionskasse ASCOOP. Die Finanzierungslücke unseres Rigi-Bahn-Vorsorgewerkes, der Sammelstiftung ASCOOP, beträgt insgesamt CHF 4.15 Mio. Dies entspricht einem Deckungsgrad von 76.4%, also völlig ungenügend. Mit 3.41% Performance ist die ASCOOP zwar im 2007 überdurchschnittlich im Branchenvergleich (Durchschnitt aller CH-Pensionskassen = 1.8%). Dies reicht aber nicht aus den Sanierungspfad einzuhalten, weil dazu eine durchschnittliche Rendite von 5% nötig wäre. Diese Lücke muss durch das Engagement aller Beteiligten geschlossen werden. Mit allen Beteiligten meinen wir nicht nur die Aktiven und Rentner, die RIGI BAHNEN AG und die ASCOOP, sondern auch der Bund, wie Peter Pfenniger, Direktor Rigi Bahnen sagt. Sollte der Bund die SBB-Pensionskasse sanieren, so fordern wir Privatbahner gleich lange Spiesse und damit ebenfalls eine Sanierung der ASCOOP durch den Bund. Die Privatbahner und deren ASCOOP standen und stehen unter der Aufsicht des Bundes und wir erbringen gemäss Eisenbahngesetzgebung die gleichen Leistungen, somit steht auch der Bund für die ASCOOP und deren Versicherten in der Verantwortung. Die Rigi Bahnen haben zwar in Ihren Bahnen nur 2.-Klassabteile – das heisst aber noch lange nicht, dass unsere Mitarbeitenden 2.-Klassbähnler sind, meint Peter Pfenniger. Peter Pfenniger ruft die Politiker und den Bundesrat auf, beide Pensionskassen gleich zu behandeln und die soziale Verantwortung entsprechend wahr zu nehmen.


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Pressemitteilung RIGI BAHNEN

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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