Gemeinsames S-Bahn-Angebot „FL.A.CH“ verwirklichen

„Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt für den Ausbau der grenzüberschreitenden Eisenbahn im Dreiländereck Liechtenstein, St. Gallen und Vorarlberg. Der Errichtung einer S-Bahn über die Grenzen hinweg wird Priorität eingeräumt. In dieser Frage besteht in den drei Ländern auf Regierungsebene Einigkeit.“ Sowohl Regierungsrat Josef Keller, Landesrat Manfred Rein als auch Regierungsrat Martin Meyer unterstrichen bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Vaduz die Wichtigkeit der gemeinsamen Entwicklung des grenzüberschreitenden Eisenbahnwesens für die Region.

Liechtenstein, Vorarlberg und St.Gallen wollen die grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen im Dreiländereck ausbauen und planen ein gemeinsames S-Bahn-Angebot „FL.A.CH“. Regierungsrat Josef Keller, der Vorarlberger Landesrat Manfred Rein und der Liechtensteiner Regierungsrat Martin Meyer haben am Montag, 16. Juni 2008, in Vaduz eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt für den Ausbau der grenzüberschreitenden Eisenbahn im Dreiländereck Liechtenstein-St.Gallen-Vorarlberg. Priorität hat die Errichtung einer S-Bahn über die Grenzen hinweg. In dieser Frage besteht in den drei Ländern auf Regierungsebene Einigkeit. Regierungsrat Josef Keller, Landesrat Manfred Rein und Regierungsrat Martin Meyer unterstrichen bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung die Wichtigkeit für die weitere gemeinsame Entwicklung des grenzüberschreitenden Eisenbahnwesens in der Region.

Klares Bekenntnis für die Bahn
Für den Liechtensteiner Regierungsrat Martin Meyer ist die Unterzeichnung der Absichtserklärung ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Bahninfrastruktur: „Alle drei Partner haben sich über ein passendes Zielangebot in der Region geeinigt. Seit der Vertragsunterzeichnung mit Österreichs Verkehrsminister Werner Feymann und dem Schweizer Bundesrat Moritz Leuenberger im vergangenen Herbst laufen zusammen mit dem Kanton St.Gallen und dem Bundesland Vorarlberg zahlreiche Vorarbeiten, um das geplante S-Bahn-Angebot ‚FL.A.CH‘ gemeinsam verwirklichen zu können.“

Bewährte länderübergreifende Zusammenarbeit
Auch der Vorarlberger Landesrat Manfred Rein sieht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sehr positiv: „Zwischen den Regierungen in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein besteht schon seit Jahren eine bewährte Zusammenarbeit, gerade auch in Verkehrsfragen und insbesondere in Bezug auf den grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr. Gemeinsame Konzepte, Studien und Projekte sind dabei entstanden, weitere befinden sich derzeit in Arbeit. Im Bereich des öffentlichen Verkehrs haben die S-Bahn und die Optimierung des Bus-Systems oberste Priorität.“

Echte Alternative zum Auto
Die drei Länder sindmit Unterzeichnung der Absichtserklärung bereit, länderübergreifend ein regionales Verkehrsangebot zu erstellen. Dafür sind Ausbauten der Eisenbahninfrastruktur notwendig. Regierungsrat Josef Keller sagt: „Die S-Bahn ‚FL.A.CH‘ ist mit der Angebotsplanung in der Ostschweiz optimal abgestimmt. Damit wird ein attraktives und wettbewerbsfähiges Rückgrat des regionalen öffentlichen Verkehrs geschaffen, das die Städte und Ortschaften der Region möglichst direkt verbindet. Mit einer starken Integration in den öffentlichen Nahverkehr soll ‚FL.A.CH‘ besonders auch für Arbeitspendler eine echte Alternative zum eigenen Auto bieten. Der Kanton St.Gallen ist seit langem bestrebt, die regionalen Knoten des öffentlichen Verkehrs attraktiv mit Bahn und Bus zu erschliessen.“

Erstes Ziel von „FL.A.CH“ ist ein Halbstundentakt zwischen Feldkirch und Buchs mit optimalen Anschlussmöglichkeiten. Längerfristig wird die Erweiterung der S-Bahn bis nach Sargans beziehungsweise Chur oder nach Bludenz angestrebt.

News Kanton SG

Autor: Redaktion

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