Jahresbericht 2007 der Freiburgischen Verkehrsbetriebe: Die TPF in Fahrt zum Freiburgischen Expressnetz

Der Präsident des Verwaltungsrates der Freiburgischen Verkehrsbetriebe, Christian Castella, hat eine positive Bilanz der Geschäftstätigkeit für das Jahr 2007 gezogen. Neben der Erwähnung der verbuchten leistungsvollen Ergebnisse ist er ausführlich auf die im Berichtsjahr ausgearbeiteten Projekte eingegangen. Das Projekt für ein Freiburgisches Expressnetz ist im Auftrag des Staatsrates, dem Hauptaktionäre der Gesellschaft, entwickelt worden und hat nun den einfachen Stand einer Studie überschritten, um zu einem reellen Fortschritts-Vorschlag zu Gunsten der wirtschaftlichen Entwicklung des Kantons und der Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zu werden.

Der Präsident des Verwaltungsrates der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF), Christian Castella, hat eine positive Bilanz der Geschäftstätigkeit für das Jahr 2007 gezogen. Neben der Erwähnung der verbuchten leistungsvollen Ergebnisse ist er ausführlich auf die im Berichtsjahr ausgearbeiteten Projekte eingegangen. Das Projekt für ein Freiburgisches Expressnetz ist im Auftrag des Staatsrates, dem Hauptaktionäre der Gesellschaft, entwickelt worden und hat nun den einfachen Stand einer Studie überschritten, um zu einem reellen Fortschritts-Vorschlag zu Gunsten der wirtschaftlichen Entwicklung des Kantons und der Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zu werden.

Das Projekt eines Freiburgischen Expressnetzes der TPF
Das Projekt der Freiburgischen Verkehrsbetriebe betrifft das Gebiet des Kantons Freiburg mit Zufahrt zu Bern. Es handelt sich dabei um den Eisenbahn-Bereich eines multimodalen Mobilitätskonzepts, das von einem einzelnen Betreiber angeboten wird, welcher sich vollständig auf die Erfüllung der Kundenbedürfnisse ausrichtet, eine gezielte Geschäfts- und Werbetätigkeit ausübt und in eine einheitliche Marke investiert. Das Konzept der TPF ist auf einen Zeithorizont 2025 ausgerichtet, mit progressiven der Nachfrage entsprechenden Zwischenetappen, wovon die erste bereits bis 2014 umgesetzt werden soll, dies ohne auf Mittel des Infrastrukturfonds der Eidgenossenschaft zurückgreifen zu müssen, sondern auf jene abstellt, welche dank der im vergangenen Jahrzehnt durch das Unternehmen getätigten Rückstellungen zur Verfügung stehen. Neben dem Korridor Richtung Bern umfasst das Konzept der TPF das Gebiet des Perimeters von frimobil. In seiner weitesten Ausdehnung sieht das Konzept eine Verlängerung der Gleisanlagen der TPF von Givisiez nach Freiburg vor, mit einer Verschiebung oder dem Neubau von Eisenbahnhaltestellen in Givisiez und Granges-Paccot. Mit der Wiederbelebung des Industriegleises und dessen Verlängerung Richtung Marly würde die dadurch entstehende städtische Durchgangsverbindung Givisiez-Marly innerhalb des Richtplans der Agglomeration Freiburg einen deutlichen Aspekt im Bereich des öffentlichen Verkehrs setzen.

Die Ergebnisse 2007
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe konnten im Jahr 2007 einen neuen Rekord in ihrem Nettogeschäftsergebnis verzeichnen. Grund dafür war im Wesentlichen der erzielte Mehrwert aus dem Verkauf des Grundstücks Ilot des Pilettes an die Credit Suisse Asset Management Funds, damit ein Gebäudekomplex, die Galerien Rex, erstellt wird. Diese aussergewöhnliche Gutschrift darf jedoch nicht die gute Weiterentwicklung des Umsatzes verbergen, welcher 107 Millionen Franken übersteigt. Das Ergebnis der Aktivitäten im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen weist dagegen einen deutlichen Rückgang auf, einerseits weil die Leistungen, also die Kosten, gestiegen sind, und andererseits weil die erhaltenen Abgeltungen stagnieren. Diese unangenehme Entwicklung des Ergebnisses im Fahrplanverkehr wird glücklicherweise durch die Zunahme des Umsatzes im Bereich der automobilen Schülertransporte ausgeglichen, welcher im regionalen Bereich in einem Jahr um 16,8% zugenommen hat.
Das Unternehmen sah sich mit einer sehr starken Steigerung der Treibstoffpreise konfrontiert, die auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiter steigen, was im Hinblick auf die künftigen Beförderungskosten sehr beunruhigend ist. Andererseits sind auch die Investitionskosten für die Sicherheit der beförderten Personen gestiegen, welche sich aber auszuzahlen scheinen, wenn man die statistische Entwicklung in diesem Bereich beurteilt.
Die Bilanz am 31. Dezember 2007 widerspiegelt die gute finanzielle Lage der Gesellschaft, deren Eigenmittel belaufen sich auf 47 Millionen Franken, wobei noch der derzeitige Stand der Abschreibungsreserven für die Erneuerung des Rollmaterials und der Einrichtungen zuzuzählen wären, welche sich auf rund 37 Millionen belaufen.

Die Zunahme der Fahrgastzahlen
Im Verlauf des Jahres 2007 konnten die TPF mehr Fahrgäste verzeichnen sowohl in ihren Zügen als auch in ihren Bussen. Die grösste Zunahme konnte im Bereich der Eisenbahn verzeichnet werden, welche sich im Vergleich zum Vorjahr auf 8,6% beläuft. Bei der Verbindung zwischen Freiburg und Neuenburg, welche seit 2001 ohne Umsteigen in Ins erfolgt, konnte in 5 Jahren die Fahrgastzahl mit einem Faktor von über 2,5 erhöht werden. Diese äusserst erfreuliche Entwicklung ist natürlich ein bedeutendes Argument für die Einrichtung einer direkten Verbindung einerseits zwischen Bulle und Bern, sowie andererseits zwischen Estavayer-le-Lac und Bern, dies ohne Umsteigen weder in Romont noch in Freiburg. Die regionalen Autobusse ihrerseits konnten eine Erhöhung der Fahrgastzahlen um 3,9% erfahren. Im Bereich des städtischen Netzes beträgt die Zunahme 7,4%. Gesamthaft sind somit im Jahr 2007 22,6 Millionen Fahrgäste befördert worden. Diese konnten erstmals die neuen Bedingungen nutzen, welche der integrale kantonale Tarifverbund anbietet, paradoxerweise hat aber frimobil keine eigentlichen Mehreinnahmen gebracht. Im Bereich des städtischen Netzes hat die Einführung des reduzierten Preises sogar zu einem Einnahmenrückgang im Vergleich zu den vorangehenden Geschäftsjahren geführt.

Der Umbau der Gleise zwischen Bulle und Romont
In ihrem Bemühen, die Dienstleistungen für ihre Kunden laufend zu verbessern und das Angebot deren Erwartungen entsprechend zu gestalten, haben die TPF umfangreiche Arbeiten zur Renovation ihrer Strecke zwischen Mézières und Vaulruz unternommen. Der im Jahr 2007 investierte Gesamtbetrag beläuft sich auf 11,5 Millionen Franken. Es handelt sich um einen bedeutenden Schritt des Unternehmens hinsichtlich der Verbesserung seines Eisenbahnnetzes. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Strecke Bulle-Romont eine höhere Stabilität ausweisen und die Rollgüte für die Fahrzeuge wird sich verbessert haben. Dadurch werden natürlich auch die Reisenden mehr Komfort geniessen. Die Betriebssicherheit wird grösser sein und diese Erneuerung wird gleichzeitig auch die Reisegeschwindigkeit zwischen den beiden Städten erhöhen. Auf der neuen Linie werden die Züge mit 80 Stundenkilometern statt wie bisher mit 65 Stundenkilometern fahren können. Die zwischen Mézières und Vaulruz durchgeführten Arbeiten erfolgten über eine Entfernung von 8,8 Kilometern zwischen August und Dezember. Täglich waren nicht weniger als 70 Personen mit den während der Nacht ausgeführten Arbeiten beschäftigt. Der bemerkenswerte Einsatz der Mitarbeitenden, sowohl der Gesellschaft als auch der beauftragten Unternehmen erlaubte, die negativen Auswirkungen auf die morgendliche Betriebsaufnahme zu beschränken. Keine unangenehmen technischen Überraschungen haben die Arbeiten behindert.

Das Streben nach Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe haben ebenfalls ihren Einsatz im Bereich der Erhaltung der Umwelt fortgesetzt. In Folge der Ende letzten Jahres erfolgten Bestellungen konnten im Verlauf des Jahrs 2007 mehr als ein Autobus pro Woche übernommen werden. Diese sind alle mit einem Partikelfilter ausgerüstet und fast ausnahmslos alle entsprechen bereits der Norm Euro 5, welche erst im Jahr 2009 obligatorisch sein wird.
Zudem hat der Verwaltungsrat der TPF als Zeichen seines Einsatzes für Verteidigung der Umweltanliegen die Charta für nachhaltige Entwicklung des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen unterzeichnet. Mit dieser Unterzeichung verpflichtet sich das Unternehmen, in den kommenden Jahren konkrete Massnahmen hinsichtlich der nachhaltigen Entwicklung umzusetzen. Die dadurch vermittelten Kontakte mit anderen Unternehmen dieser Branche, welche sich ebenfalls mit dieser Frage auseinandersetzen, sind wertvoll und erlauben dem Unternehmen zweifellos, rasch auf diesem Weg voranzuschreiten.

Rapport annuel 2007 des Transports publics fribourgeois : Les TPF dans la course au RER fribourgeois

Le Président du Conseil d’administration des Transports publics fribourgeois (TPF), Christian Castella, a dressé un bilan positif des activités de l’entreprise pour l’année 2007. Outre le rappel des résultats performants comptabilisés, il s’est largement attardé sur les projets élaborés au cours de l’année sous revue. Le projet de RER fribourgeois développé à la demande du Conseil d’Etat, actionnaire majoritaire de la société, a désormais dépassé le simple stade de l’étude pour devenir une réelle proposition de progrès en faveur de l’essor de l’économie cantonale et des besoins de mobilité de la population.

Le projet de RER fribourgeois des TPF
Le projet des Transports publics fribourgeois concerne le périmètre du canton de Fribourg avec accès à Berne. Il s’agit de la partie ferroviaire d’un concept de mobilité multimodale offert par un seul opérateur, entièrement dévolu à la satisfaction des besoins de la clientèle, exerçant une action commerciale et publicitaire ciblée et investissant sur une marque unique. Le concept des TPF est programmé à l’horizon 2025, avec étapes intermédiaires progressives à la demande, la première étant toutefois proposée à l’échéance 2014, avec des moyens qui ne sollicitent pas le fonds d’infrastructure fédéral, mais qui sont disponibles au travers des fonds propres constitués par l’entreprise au cours de la dernière décennie. Mis à part le couloir en direction de Berne, le concept des TPF s’inscrit dans le cadre du périmètre de frimobil. Dans son état le plus élaboré, le concept prévoit le prolongement de la voie des TPF de Givisiez à Fribourg avec déplacement ou création de stations ferroviaires à Givisiez et Granges-Paccot. Avec la revitalisation de la voie industrielle et sa prolongation en direction de Marly, la ligne de transit urbaine Givisiez-Marly ainsi créée apporterait une forte dimension transport public au plan directeur de l’agglomération fribourgeoise.

Les résultats 2007
Les Transports publics fribourgeois ont enregistré en 2007 un nouveau record de leur résultat net. La cause essentielle en est la plus value réalisée sur la vente du terrain de l’Ilot des Pilettes au Credit Suisse Asset Management Funds afin que soit réalisée la construction du complexe immobilier des Galeries du Rex. Cette écriture exceptionnelle ne doit pas masquer pour autant une bonne progression des produits qui dépassent les 107 millions de francs. Les résultats d’exploitation des activités de service public sont par contre en nette régression du fait, d’une part, de l’augmentation des prestations, donc des coûts, mais d’autre part, d’une stagnation des indemnités reçues. Cette fâcheuse évolution du résultat du service à l’horaire est très heureusement compensée par un accroissement du chiffre d’affaires réalisé dans le domaine du transport automobile scolaire qui sur le plan régional a progressé de 16,8 % sur un an.
L’entreprise a dû faire face à une très forte hausse du prix des carburants qui progresse encore à l’heure actuelle, ce qui ne laisse pas d’inquiéter quant à l’avenir du coût des transports. D’autre part, les investissements engagés pour la sûreté des personnes transportées à bord des véhicules de la société ont également augmenté mais le retour de ces investissements semble être positif si l’on en juge par l’évolution des statistiques à ce sujet. Le bilan au 31 décembre 2007 reflète la bonne santé financière de la société, les fonds propres s’inscrivant à près de 47 millions de francs, montant auquel il conviendrait d’ajouter l’état de la réserve d’amortissement pour le renouvellement du matériel roulant et des installations, soit quelque 37 millions additionnels.

La croissance du nombre de voyageurs
Au cours de l’année 2007, les voyageurs des TPF ont été plus nombreux à fréquenter aussi bien leurs trains que leurs véhicules routiers. C’est au niveau du chemin de fer que la progression a été la plus forte puisqu’elle s’inscrit à 8,6 % par rapport à l’année précédente. La liaison entre Fribourg et Neuchâtel, qui depuis 2001 s’effectue sans rupture de charge à Anet, a vu le nombre de ses voyageurs multiplié par plus de 2,5 en 5 ans. Cette évolution très réjouissante est évidemment un puissant argument en faveur d’une liaison directe d’une part, entre Bulle et Berne et d’autre part, entre Estavayer-le-Lac et Berne sans transbordement ni à Romont ni à Fribourg. Les automobiles régionales pour leur part ont vu le nombre de leurs passagers augmenter de 3.9 %. Au niveau du réseau urbain la progression a été de 7,4 %. En chiffre absolu, le nombre de voyageurs transportés en 2007 a atteint les 22,6 millions. Ceux-ci ont pu bénéficier pour la première année des conditions offertes par la Communauté tarifaire intégrale cantonale mais paradoxalement frimobil n’a pas apporté de recettes additionnelles en tant que tel. Il faut même bien convenir qu’au niveau du réseau urbain, l’introduction du tarif réduit a provoqué une diminution des recettes par rapport à l’exercice précédent.

La transformation de la voie entre Bulle et Romont
Dans leur souci d’améliorer toujours davantage le service à leurs fidèles clients et proposer des prestations qui répondent à leurs attentes, les TPF ont entrepris de gros travaux de rénovation de leur voie entre Mézières et Vaulruz. Le montant total investi en 2007 s’est élevé à 11,5 millions de francs. Il s’agit d’un pas important consenti par l’entreprise pour l’amélioration de son réseau ferré. Au terme de ces travaux, la voie Bulle Romont pourra bénéficier d’une meilleure stabilité et d’une qualité accrue quant au roulement des véhicules. Le confort des passagers s’en trouvera naturellement augmenté. La sécurité d’exploitation sera plus grande et cette rénovation augmentera la vitesse commerciale entre les deux villes. La nouvelle ligne permettra aux trains de circuler à 80 kilomètres heure au lieu des 65 kilomètres heure autorisés auparavant. Les travaux réalisés entre Mézières et Vaulruz ont porté sur une distance de 8,8 kilomètres et se sont déroulés entre août et décembre. Quotidiennement, pas moins de 70 personnes ont été engagées, de nuit, dans cette opération. L’engagement remarquable des collaborateurs, soit de la société, soit des sous traitants, a permis de limiter les impacts négatifs sur la reprise du trafic voyageurs au petit matin. Aucune mauvaise surprise technique n’est venue perturber les travaux.

La volonté de favoriser le développement durable
Les Transports publics fribourgeois ont également poursuivi leur action en faveur de la préservation de l’environnement. Suite aux commandes passées à la fin de l’année précédente, les réceptions d’autobus se sont faites à plus d’un véhicule par semaine au cours de l’année 2007. Ils sont tous équipés de filtres à particules et la quasi-totalité d’entre eux répondent d’ores et déjà aux normes Euro 5, qui pourtant ne seront obligatoires qu’en 2009.
De plus et afin de marquer son engagement pour la défense de la cause environnementale, le Conseil d’administration des TPF a décidé d’adhérer à la Charte du développement durable de l’Union internationale des transports publics. Par cette signature, la compagnie s’engage à mettre en œuvre des réalisations concrètes allant en faveur du développement durable au cours des années à venir. Les contacts ainsi formés avec d’autres entreprises de la branche, sensibilisées elles aussi à ces questions, seront précieux et permettront sans aucun doute à l’entreprise de progresser rapidement dans cette voie.

Communiqué/Medienmitteilung TPF

Autor: Redaktion

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