Zentralbahn 2007: Sanierung der Pensionskasse führt zu negativem Geschäftsergebnis

Die Zentralbahn kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sie hat auch in ihrem dritten Jahr an Marktkraft und Profil gewonnen. Die Passagierzahlen haben zugenommen, die Qualität konnte gesteigert werden und die Schlüsselprojekte sind auf Kurs. Die Sanierung der Pensionskassen wurde erfolgreich umgesetzt, führte jedoch zu einem Jahresverlust von 7.3 Millionen.

Geschäftsbericht Zentralbahn 2007 (PDF-File)
Die Zentralbahn kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sie hat auch in ihrem dritten Jahr an Marktkraft und Profil gewonnen. Die Passagierzahlen haben zugenommen, die Qualität konnte gesteigert werden und die Schlüsselprojekte sind auf Kurs. Die Sanierung der Pensionskassen wurde erfolgreich umgesetzt, führte jedoch zu einem Jahresverlust von 7.3 Millionen.

Die Zentralbahn hat auch im 2007 an Profil gewonnen. Dank Optimierungen in allen Bereichen kann sie auf ein positives Geschäftsjahr 2007 zurückblicken. Bei den Verkehrserlösen kann die Zentralbahn sogar einen neuen Rekord ausweisen. So konnten die Verkehrserlöse um 1.3 Mio. auf 23.2 Mio. Franken gesteigert werden (+6%). «Dieser Erfolg war nur dank motivierten und engagierten Mitarbeitern möglich», sagte Josef Langenegger, Geschäftsführer der Zentralbahn, an der Generalversammlung vom 19. Juni 2008 auf dem Stanserhorn. «Die Vernetzung der Angebote mit der SBB und den regionalen Unternehmungen bewährt sich ausgezeichnet. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wollen wir pflegen und weiter entwickeln», betonte Langenegger weiter.

Die Zentralbahn konnte sich in Ihrem 3. Geschäftsjahr insbesondere im Bereich der Qualität positiv entwickeln. Für Ferdinand Keiser, Verwaltungsratpräsident der Zentralbahn, ist klar: «Pünktlichkeit,
Sauberkeit und Sicherheit sind die wichtigsten Qualitätsfaktoren eines Bahnunternehmens.» Einen grossen Schritt weiter ist die Zentralbahn aber auch im Bereich der Schlüsselprojekte. So konnten die Bauarbeiten beim Tunnel Engelberg wieder aufgenommen werden. Einen Quantensprung für die Angebotsplanung bedeutet auch das Projekt «Tieflegung und Doppelspurausbau Luzern Allmend», für welches die Bauarbeiten im Dezember dieses Jahres aufgenommen werden. Die Zentralbahn wird damit per Dezember 2013 eine verbesserte Infrastruktur erhalten, welche einen optimierten Fahrplan und eine markante Erhöhung der Kapazität ermöglichen wird.

«Besonders froh bin ich, dass die Pensionskasse saniert werden konnte», sagte Ferdinand Keiser. Die Mitarbeitenden wechselten per 1. Januar 2008 von der Pensionskasse der SBB und der ASCOOP zur
Pensionskasse PKG in Luzern. Die Ausfinanzierung der Unterdeckung führt deshalb beim Geschäftsergebnis zu einem Jahresverlust von 7.3 Mio. Mit diesem Schritt konnte eine für alle Beteiligten optimale Variante gefunden werden, so dass auch die künftigen Renten gesichert werden können.


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Medienmitteilung zb Zentralbahn AG

Autor: Redaktion

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