BLS AG wünscht eigenes Lokführer-Auftragsdokument

Die BLS AG setzt auf ein eigenes Lokführer-Auftragsdokument und hat die Qnamic AG beauftragt, eine Lösung dafür vorzuschlagen. Bisher erhält ein Lokführer in der Schweiz für seinen Tagesdienst jeweils unterschiedliche Dokumente auf Papierbasis, aus denen er einzeln die Informationen zusammen suchen muss. Die Streckeninformationen, die immer auf ein ganzes Jahr bezogen sind, gibt eine Schnittstelle der SBB (Schweizerische Bundesbahn) heraus.

Die BLS AG setzt auf ein eigenes Lokführer-Auftragsdokument und hat die Qnamic AG beauftragt, eine Lösung dafür vorzuschlagen. Bisher erhält ein Lokführer in der Schweiz für seinen Tagesdienst jeweils unterschiedliche Dokumente auf Papierbasis, aus denen er einzeln die Informationen zusammen suchen muss. Die Streckeninformationen, die immer auf ein ganzes Jahr bezogen sind, gibt eine Schnittstelle der SBB (Schweizerische Bundesbahn) heraus.

Diese Papiervielfalt soll für die Lokführer der BLS AG ein Ende haben und geplant ist ein einziges Dokument auf Tagesbasis mit allen für den Lokführer relevanten Informationen, inklusive Infrastrukturdaten. So ist für den Lokführer beispielsweise auf einen Blick ersichtlich, welches Zugmodell er auf welcher Fahrstrecke zu lenken hat mit exakten Fahr- und Haltezeiten, Geschwindigkeiten pro Streckenabschnitt, Bremswege sowie sämtliche Eventualitäten wie Baustellen oder Streckenunterbrüche.

Im ersten Schritt dieses neuen Projektes zwischen der BLS AG und der Qnamic AG geht es darum, die verschiedenen Papiere zu einem einzigen Dokument zusammenzufügen und darin die Streckendaten der SBB Infrastruktur direkt einzubauen. In einem weiteren Schritt sollen sämtliche Informationen den Lokführern auch elektronisch zur Verfügung stehen.

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Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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