S-Bahn im Surental ist noch nicht vom Tisch

Die Sursee–Triengen-Bahn will sich aktiv für die Wiedereinführung des Schienengebundenen Personenverkehrs einsetzen. „Unser Ziel ist die aktive Beteiligung an der Wiedereinführung des schienengebundenen Personenverkehrs im Surental.“ Mit diesen Worten zeigte Verwaltungsratspräsident Walter Niklaus vergangene Woche an der Generalversammlung der Sursee–Triengen-Bahn (ST) auf, in welche Richtung deren künftige strategische Ausrichtung zielt.

dz. Die Sursee–Triengen-Bahn will sich aktiv für die Wiedereinführung des Schienengebundenen Personenverkehrs einsetzen. „Unser Ziel ist die aktive Beteiligung an der Wiedereinführung des schienengebundenen Personenverkehrs im Surental.“ Mit diesen Worten zeigte Verwaltungsratspräsident Walter Niklaus vergangene Woche an der Generalversammlung der Sursee–Triengen-Bahn (ST) auf, in welche Richtung deren künftige strategische Ausrichtung zielt.

„Unsere Bahn ist in einem gesunden Zustand. Und das wird sich mittelfristig auch nicht ändern“, sagte der neue ST-Verwaltungsratspräsident Walter Niklaus vor 53 Aktionären, die 1511 der insgesamt 1809 Aktienstimmen vertraten. Dennoch müsse sich der Verwaltungsrat über die künftige strategische Ausrichtung des Bahnunternehmens Gedanken machen. Nachdem man als erste organisatorische Massnahme den Verwaltungsratsausschuss abgeschafft habe, wolle man nun in der langfristigen Entwicklung des Surentals eine aktive Rolle spielen und zu laufenden politischen und planerischen Prozessen Stellung nehmen, so Niklaus.

Konkret: „Es ist unser Ziel, uns an der Wiedereinführung des schienengebundenen Personenverkehrs im Surental zu beteiligen“. Damit möchte die ST dem gegen den Willen des Regierungsrates erheblich erklärten Postulat von Kantonsrat Christian Forster (FDP, Büron) Schützenhilfe leisten, das die Aussparung des für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs notwendigen Trassees fordert. Das Anliegen solle auch in die Revision des kantonalen Richtplans aufgenommen werden, sagte Niklaus.

Wie aus der bisherigen Strategiediskussion weiter hervorgeht, will die ST auch in Zukunft nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und gemäss kantonalem Leistungsauftrag dem Einzelwagenladungsverkehr dienen und noch vermehrt die Potenziale der Nebengeschäfte nutzen. Ausserdem bekenne sich der Verwaltungsrat nach wie vor zum unter der Obhut des Dampfbahnvereins Surental stehenden Nostalgiegeschäft, gab Niklaus zu verstehen.

Nach 17 Jahren demissionierte Hans Sury als technischer Delegierter des Verwaltungsrates. Während sein Sitz vakant bleibt, vertritt anstelle des abgewählten Bauvorstehers Radi Kaufmann dessen Amtsnachfolger Bruno Bucher die Stadt Sursee im ST-Verwaltungsrat.

Sursee–Triengen-Bahn (ST)

Autor: Redaktion

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