ATG: Erste grosse Arbeiten im Raum Rynächt abgeschlossen

Die AlpTransit Gotthard AG feierte am 3. Juli 2008 zusammen mit dem Kanton Uri und den beteiligten Unternehmen den Abschluss der ersten Arbeiten im Raum Rynächt zwischen Schattdorf und Erstfeld. Kernstück dieser Arbeiten ist die Unterführung Rynächt.

Die AlpTransit Gotthard AG feierte am 3. Juli 2008 zusammen mit dem Kanton Uri und den beteiligten Unternehmen den Abschluss der ersten Arbeiten im Raum Rynächt zwischen Schattdorf und Erstfeld. Kernstück dieser Arbeiten ist die Unterführung Rynächt.

Im Urner Reusstal laufen die Arbeiten an der neuen Alpentransversale nicht nur Untertag auf Hochtouren. Bei der offenen Zufahrtsstrecke im Raum Rynächt feiert die AlpTransit Gotthard AG zusammen mit dem Kanton Uri und den Unternehmen den Abschluss des ersten grossen Bauwerks nördlich des Gotthardbasistunnels, der Unterführung Rynächt. Das imposante Bauwerk dient künftig der neuen Gotthard-Bahn als Zubringer zum Nordportal des Gotthard-Basistunnels.

Die Arbeiten an der neuen Unterführung Rynächt begannen im Oktober 2005. Das rund 15 Millionen Franken teure Bauwerk umfasst drei separate Durchlässe: einen für den motorisierten Strassenverkehr, einen für den kombinierten Rad- und Gehweg und einen Durchlass für das neue Bachbett des Walenbrunnens. Dieses Fliessgewässer wurde auf einer Strecke von 1.8 Kilometern bis zur Einmündung in die Stille Reuss renaturiert.

Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG, und der Urner Baudirektor Markus Züst zeigten sich erfreut über die gute Zusammenarbeit. Diese sei nicht nur wichtig gewesen für die in der Zwischenzeit abgeschlossene Planungsphase, betonte Renzo Simoni. Auch in der Ausführungsphase sei eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und der Bauherrschaft nötig, um zu raschen und für alle Seiten guten Lösungen zu kommen.

Stand der Arbeiten am Gotthard und am Ceneri
Am Gotthard und am Ceneri wird gebaut. Am 1. Juli 2008 waren von den insgesamt 153.3 km Tunnel, Schächte und Stollen des Gotthard-Basistunnels 113,2 km oder 73,8% Prozent ausgebrochen. Der Vortrieb im Juni 2008 betrug 1681 m. Die Betonarbeiten laufen in beiden Röhren weiter. Von den insgesamt 113.3 km Innenausbauarbeiten wurde in der Zwischenzeit 75.3 km Sohle (66%) und 47.6 km Gewölbe (42%) betoniert.

Am Ceneri sind vom 2.3 km langen Fensterstollen im Zwischenangriff Sigirino 904 m oder 39% Prozent ausgebrochen.

Pressemitteilung/News ATG

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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