Fusion BLS-RM: Die Zielsetzungen wurden übertroffen

Das Projekt der Fusion der beiden Bahnunternehmen BLS Lötschbergbahn AG und Regionalverkehr Mittelland AG zur neuen BLS AG wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ziele wurden erreicht und teilweise deutlich übertroffen.

Das Projekt der Fusion der beiden Bahnunternehmen BLS Lötschbergbahn AG und Regionalverkehr Mittelland AG zur neuen BLS AG wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ziele wurden erreicht und teilweise deutlich übertroffen.

Die Bahnunternehmen BLS Lötschbergbahn AG und Regionalverkehr Mittelland AG haben sich auf Anfang 2006 zur neuen BLS AG zusammengeschlossen. Das Fusionsprojekt hatte seinen Ursprung in der vom Bundesrat 2003 definierten Bahnlandschaft, welche eine Konzentration auf einige wenige Bahnunternehmen vorsieht. Es wurde nun offiziell abgeschlossen. An seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Verwaltungsrat der BLS vom Schlussbericht Kenntnis genommen.

In der Auswertung wird festgestellt, dass die Erwartungen erfüllt und teilweise übertroffen wurden. Die Führung aus einer Hand im vergrösserten Gebiet bewährt sich. Die neue BLS AG ist leistungsfähiger und arbeitet kostengünstiger als die beiden Vorgängerbahnen.

Aus der Fusion resultieren jährlich wiederkehrende Synergien von 15 Millionen Franken. Sie wurden bereits 2007 grösstenteils wirksam. Damit werden die Vorgaben, die gestützt auf die externen Analysen formuliert wurden, um 5 Millionen Franken übertroffen. Zwei Drittel der Einsparungen entfallen auf den Personalaufwand – dies obwohl die Löhne der ehemaligen RM-Mitarbeitenden nach oben angepasst wurden. Ein Drittel betrifft den Sachaufwand. Ein Grossteil dieser Einsparungen kommt den abgeltungsberechtigten Sparten zugute, das heisst dem regionalen Personenverkehr bzw. der Infrastruktur, womit Bund und Kantone direkt profitieren.

Trotz anfänglicher Defizite haben sich die beiden Unternehmenskulturen rascher angenähert, als erwartet worden war. Dies hat auch die im März 2008 durchgeführte Personalumfrage aufgezeigt. Einzelne situationsbezogene Massnahmen werden noch weitergeführt.

Die fusionsbedingten Massnahmen haben in Kombination mit den permanenten Bestrebungen zur Effizienzsteigerung zu einer besseren Produktivität der BLS AG geführt. Dies wirkt sich positiv auf die Kostenstruktur und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aus.

Hans Flury als Leiter Finanzen / Unternehmensentwicklung bei der BLS AG sieht einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Erfolg in der Planungs- und Produktionssoftware RailOpt® der Qnamic AG. Denn dadurch konnte die BLS sowohl die Produktivität des Personals um 15% erhöhen wie auch die Ausnützung des Rollmaterials um 10% verbessern.

Die Qnamic AG bot mit der Two-Vendor-Strategie von RailOpt ideale Voraussetzungen für eine Fusion. Dazu Hans Flury: „Wir konnten sehr schnell auf die Veränderungen reagieren und beispielsweise die neuen Verkehre in der Planung sogleich abbilden. Dies hat die Fusion unterstützt und dazu beigetragen, Synergien entsprechend zu nutzen und die Effizienz der BLS AG massgeblich zu steigern.“

Medienstelle BLS AG / News Qnamic

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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