RAlpin: Hohe Auslastung der Rola hält an

Die Rollende Autobahn der RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara verzeichnet auch im ersten Halbjahr 2008 steigende Zahlen. In den ersten sechs Monaten wurden 42.200 Sendungen oder knapp 5% mehr Lastwagen als in der Vergleichsperiode im Vorjahr transportiert. Dieses Resultat ist umso erfreulicher als über 400 Züge wegen Beeinträchtigungen im Wagenunterhalt durch den Streik des Personals im Industriewerk SBB Cargo Bellinzona und durch ausserordentliche Schäden an Radscheiben ausgefallen sind.

Die Rollende Autobahn der RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara verzeichnet auch im ersten Halbjahr 2008 steigende Zahlen. In den ersten sechs Monaten wurden 42.200 Sendungen oder knapp 5% mehr Lastwagen als in der Vergleichsperiode im Vorjahr transportiert. Dieses Resultat ist umso erfreulicher als über 400 Züge wegen Beeinträchtigungen im Wagenunterhalt durch den Streik des Personals im Industriewerk SBB Cargo Bellinzona und durch ausserordentliche Schäden an Radscheiben ausgefallen sind.

Für das zweite Halbjahr gibt sich Geschäftsführer René Dancet optimistisch: „Wir werden ab Mitte Juli die geplanten 22 Züge pro Tag fahren. Die Auslastung bleibt mit rund 91 Prozent belegter Stellplätze unvermindert hoch. Durch die Verlängerung der Kompositionen auf zwanzig Wagen schaffen wir zudem zusätzliche Kapazität“.

An der kürzliche Generalversammlung der Aktionäre BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG und Trenitalia SpA wurde als Vertreter der BLS Herr Bernard Guillelmon (CEO BLS AG seit 1. Juli 2008) gewählt. Verwaltungsratspräsident Mathias Tromp wurde in seinem Amt bestätigt, jedoch nicht mehr als Vertreter der BLS AG, sondern als neutrale, sachkompetente Persönlichkeit.

Die Schweizer Aktionäre bekräftigen die Absicht der RAlpin im Rahmen des neuen Güterverkehrsgesetzes an der auf Anfangs 2009 erwarteten Ausschreibung der Rollenden Autobahn von Süddeutschland nach Norditalien für die Jahre 2011 – 2018 teilzunehmen. RAlpin erachtet einen massvollen Ausbau der Rola auf maximal 250’000 Stellplätze im Jahr 2015 (wovon rund 200.000 über die Lötschberg-Simplon-Achse) als zweckmässig. Damit ist die Rollende Autobahn die ideale Ergänzung zum unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) und somit ein unverzichtbares Element der Schweizerischen Verkehrspolitik.

RAlpin auf einen Blick
Die RAlpin AG mit Sitz in Olten betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) über die Lötschberg-Simplon-Achse von Novara nach Freiburg im Breisgau. Sie setzt dazu 300 Niederflur- und 20 Begleitwagen für die mitreisenden Lastwagenfahrer ein.
Aktionäre der RAlpin AG sind BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG mit je 30 Prozent und Trenitalia SpA mit zehn Prozent Anteil am Kapital.

Den Verwaltungsrat präsidiert Dr. Mathias Tromp (Bern), Vizepräsident ist Nicolas Perrin (CEO SBB Cargo). Die weiteren Mitglieder sind: Bernard Guillelmon (CEO BLS AG), Dr. Dirk Stahl (CEO BLS Cargo AG), Dr. Dirk Pfister (Leiter Planung, Steuerung und Controlling Geschäftsbereich International, SBB Cargo AG), Dr. Hans-Jörg Bertschi (Präsident des Verwaltungsrats der Hupac SA), Bernhard Kunz (Direktor Hupac SA) und Roberto Macagno (Responsabile Aera Torino, Div. Cargo Trenitalia SpA).
Geschäftsführer ist René Dancet.

Kennzahlen für 2007:

  • 5.092 Züge
  • 80.342 Sendungen (entspricht rund 150‘000 TEU oder zwanzig Fuss Container und 10 Prozent des gesamten Aufkommens im alpenquerenden kombinierten Verkehr durch die Schweiz)
  • 1,5 Mio. Nettotonnen
  • 91,5 Prozent Auslastung der angebotenen Stellplätze
  • Jahresumsatz: 81,4 Mio. CHF
  • Jahresgewinn 0,2 Mio. CHF

Medienmitteilung RAlpin AG (Text) / Markus Seeger (Foto)

Autor: Redaktion

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