Warschau mit moderner Fahrgastinformation

Nur 12 Monate dauerte der Aufbau und die Inbetriebnahme des iqube-Systems in Warschau. Mit 28 Displays, 220 Fahrzeugmodulen und einer leistungsfähigen Zentrale kommen eine Vielzahl neuer iqube-Komponenten auf Basis von GPS, GPRS, RFID sowie Text-to-Speech-Systeme erstmalig zum Einsatz.

Nur 12 Monate dauerte der Aufbau und die Inbetriebnahme des iqube-Systems in Warschau. Mit 28 Displays, 220 Fahrzeugmodulen und einer leistungsfähigen Zentrale kommen eine Vielzahl neuer iqube-Komponenten auf Basis von GPS, GPRS, RFID sowie Text-to-Speech-Systeme erstmalig zum Einsatz.

Das Stadtbild Warschaus ist geprägt durch die wechselvolle städtebauliche Geschichte der letzten Jahre und Jahrzehnte: moderne Architektur aus Stahl und Glas, schillernde Einkaufs- und Konsumtempel, feine Hotels und Restaurants, aber auch eine überforderte Verkehrsinfrastruktur als Ausdruck langwieriger Bürokratie. Doch mit der Mitgliedschaft in der Europäischen Union werden auch diese Strukturen nicht nur nachhaltig verändert, sondern wesentlich effizienter gemacht.

Zu diesem Veränderungsprozess gehört auch das mit EU-Mitteln geförderte Projekt zur Erneuerung der Haltestelleninfrastruktur entlang der zentralen Verkehrsachse „Aleje Jerozolimskie“. Hier installierte die Precimation in weniger als 12 Monaten an zentralen Haltestellen 28 grossfläche LED-Displays des Typs L8.

Damit nicht genug: Damit die neuen Anzeiger die 220 auf diesen Linien verkehrenden Strassenbahnen in Echtzeit darstellen können, werden sie durch das iqube-System präzise erfasst. Hierfür kommen erstmalig bedienfreie Fahrzeugmodule des Typs VM.s zum Einsatz, die GPS-Ortungstechnologie mit Handykommunikation auf GPRS-Basis in einer kompakten Einheit vereinen. Der Fahrer schiebt einfach einen RFID-Schlüssel mit einer Linienkennung in das Fahrzeugmodul und fährt aus dem Depot. Die anschliessende Ortung, das Herunterladen von Fahrplan- und die Übertragung von Positionsdaten übernimmt das Fahrzeugmodul VM.s ohne weitere Bedienungen des Fahrers.

Neben den neuen Fahrzeugmodulen kommen in Warschau ebenso zum ersten Mal so genannte Text-to-speech-Module zum Einsatz. Damit erhalten auch sehbehinderte Fahrgäste an der Haltestelle aktuelle Informationen. Sie aktivieren das Audiosystem über einen Taster am Anzeigermast, der ihnen die Inhalte des iqube-Anzeigers in Sprache umwandelt. Sowohl das Verkehrsunternehmen als auch die Fahrgäste bestätigen die Qualität des Systems. Für das Verkehrsunternehmen Tramwaje Warszawskie ist dies jedoch erst der Beginn eines neuen Kapitels im Kundenservice. So kündigte das Management an, das Fahrgastinformationssystem auf mehreren Linien bis 2012 sukzessive zu erweitern. Damit trägt auch iqube dazu bei, das Stadtbild Warschaus zu verändern und ein Teil der Moderne zu werden.

News precimation

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar