ZVV-Rahmenkredit 2009-2010 und ZVV-Strategie 2011-2014 im Zeichen des Angebotsausbaus

Der Regierungsrat des Kantons Zürich beantragt dem Kantonsrat für den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) einen Rahmenkredit von rund 718 Millionen Franken für die Fahrplanperiode 2009– 2010. Gleichzeitig unterbreitet er dem Kantonsrat die mittel- und langfristige Strategie des ZVV. Diese sieht im Rahmen der 4. Teilergänzungen der S-Bahn einen Ausbau des gesamten Angebots vor.

Der Regierungsrat des Kantons Zürich beantragt dem Kantonsrat für den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) einen Rahmenkredit von rund 718 Millionen Franken für die Fahrplanperiode 2009– 2010. Gleichzeitig unterbreitet er dem Kantonsrat die mittel- und langfristige Strategie des ZVV. Diese sieht im Rahmen der 4. Teilergänzungen der S-Bahn einen Ausbau des gesamten Angebots vor.

Rahmenkredit 2009–2010
Der ZVV erfüllt seine Aufgaben innerhalb eines Rahmenkredits, der jeweils vom Kantonsrat für eine Fahrplanperiode von mindestens zwei Jahren festgelegt wird. Mit dem Rahmenkredit deckt der ZVV seine ungedeckten Kosten; der Kostendeckungsgrad lag in den letzten Jahren stets über 60 Prozent. Der Rahmenkredit für die Fahrplanperiode 2009–2010 beläuft sich auf rund 718 Millionen Franken. Gegenüber dem laufenden Rahmenkredit 2007–2008 weist der neue Rahmenkredit 2009–2010 eine Zunahme von 43 Millionen Franken aus. Mehr als die Hälfte des Anstiegs ist auf die im Jahr 2008 erfolgte Inkraftsetzung der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen zurückzuführen. Zudem wird das Angebot in der Fahrplanperiode 2009–2010 für rund 19 Millionen Franken pro Jahr bei S-Bahn, Tram und Bus ausgebaut.

Mittel- und langfristige Strategie 2011–2014
Gemeinsam mit dem Rahmenkredit unterbreitet der Regierungsrat dem Kantonsrat unter dem Titel «Grundsätze über die mittel- und langfristige Entwicklung von Angebot und Tarif im öffentlichen Personenverkehr» die mittel- und langfristige Strategie des Verkehrsverbundes. Die Ziele und Stossrichtungen für die Jahre 2011–2014 sind in einem Bericht festgehalten. Ein Hauptanliegen ist, die bis 2014 prognostizierte Nachfragesteigerung von 20 Prozent durch gezielte Angebotsanpassungen abzudecken. Dafür sollen die Anpassungen im Rahmen der 4. Teilergänzungen der S-Bahn zeitlich auf die Fertigstellung der Durchmesserlinie in den Jahren 2013 und 2015 abgestimmt werden. Ergänzend werden die regionalen Buskonzepte angepasst. Auf das Fahrplanjahr 2011 wird zudem die dritte Etappe der Glattalbahn in Betrieb genommen und auf das Fahrplanjahr 2012 die Tramnetzerweiterung Zürich-West fertig gestellt. Um die Beiträge des Kantons und der Gemeinden in einem finanzierbaren Rahmen zu halten, sind periodische Preisanpassungen unumgänglich. Dies ist angesichts der stetigen Verbesserungen beim Angebot und beim Rollmaterial vertretbar. Daneben bemühen sich auch die Verkehrsunternehmungen Einsparungen zu erzielen. Neben den Angebotsanpassungen bildet die Kundenzufriedenheit weiterhin einen wichtigen Pfeiler der Strategie 2011–2014.


Mehr zum Thema:

Medienmitteilung des Regierungsrates des Kantons Zürich

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar