Erfolgreicher Abschluss der provisorischen Trassenzuteilung

Die Trassen für den Jahresfahrplan 2009 sind den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) provisorisch zugeteilt worden. Ein Grossteil der über 200 Trassenkonflikte konnte dank der Kooperationsbereitschaft der beteiligten Partner gelöst werden. Einige Konflikte sind noch nicht gelöst und stehen noch in Bearbeitung.

Die Trassen für den Jahresfahrplan 2009 sind den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) provisorisch zugeteilt worden. Ein Grossteil der über 200 Trassenkonflikte konnte dank der Kooperationsbereitschaft der beteiligten Partner gelöst werden. Einige Konflikte sind noch nicht gelöst und stehen noch in Bearbeitung.

Bis zum 14. April 2008 haben 20 Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) insgesamt 12’750 Trassenanträge für den Jahresfahrplan 2009 bei der trasse.ch eingereicht. Zwei EVU haben erstmals in der Schweiz Trassen bestellt: Ein Güterverkehrsunternehmen und ein auf Sonderverkehre des Personen- und Gütertransports spezialisiertes EVU. Umgekehrt traten zwei EVU des Güterverkehrs nicht mehr als eigenständige Besteller auf.

Die Anzahl der Trassenanträge liegt im Vergleich zum Vorjahr um 12% tiefer. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass weniger Trassen im Jahresfahrplan für den nationalen Wagenladungsverkehr (Last Mile-Verkehr) und für Lokzüge bestellt wurden. Zudem entfallen Trassenbestellungen im Zusammenhang mit der EURO 08.

Die Trassenanträge lösten über 200 Bestellkonflikte aus. Einige EVU einigten sich, einen Bestellabgleich vorzunehmen, der zur einvernehmlichen Lösung von insgesamt 68 Konflikten führte. 127 Konflikte wurden in 4 Konfliktbereinigungsverhandlungen unter Leitung von trasse.ch mit den betroffenen EVU und Infrastrukturbetreibern bearbeitet. Die Suche nach annehmbaren Alternativen gestaltete sich aufgrund der erhöhten Netzauslastung schwierig. Dennoch konnten die meisten Konflikte dank dem partnerschaftlichen Verhalten der EVU in der Konfliktbewältigung einer Lösung zugeführt werden.

Die Bestellungen für Doppelführungen von Zügen an verkehrsstarken Wochenenden sowie Zusatzzüge während der Hauptverkehrszeit für den Personenverkehr führten im Besonderen auf der LötschbergSimplon-Achse zu Konflikten, die zur Zeit noch nicht alle gelöst sind.

Mit der provisorischen Trassenzuteilung erhalten die Eisenbahnverkehrsunternehmen die notwendige Planungssicherheit. Sie haben nun bis zum 18. August Zeit, diese Angebote zu prüfen und mit der definitiven Trassenbestellung zu bestätigen. Wir danken allen Beteiligten für die gute und angenehme Zusammenarbeit.

Medienmitteilung Trasse Schweiz AG

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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