Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz – Positive Bilanz aus Sicht der SBB – Anpassungen an Infrastruktur

Rund 25 000 Pfadis nehmen am Bundeslager «Contura 08» in der Linthebene teil. Die SBB setzt für sie vom 21. Juli bis 2. August 2008 rund 60 Extrazüge ein, welche die Pfadis an die Lagerbahnhöfe und wieder zurück bringen. Zudem verstärkt die SBB reguläre Züge mit zusätzlichen Wagen.

Die SBB zieht nach dem Pfadi-Bundeslager «Contura 08» eine positive Bilanz: Mit über 60 Extrazügen und zusätzlichen Wagen konnte sie die 25 000 Pfadis sowie 12 000 Besucherinnen und Besucher ohne grosse Zwischenfälle stressund staufrei in die Linthebene und wieder nach Hause transportieren.

Das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz, das «Contura 08», ging diesen Samstag (02.08.08) zu Ende. Rund 25 000 Pfadis campierten während zwei Wochen in der Linthebene zwischen Walen- und Zürichsee. Für die An- und Rückreise benutzen die Pfadis die Bahn. Den Mehrverkehr hat die SBB erfolgreich bewältigt.

So setzte die SBB insgesamt über 60 Extrazüge ein: 19 für die Anreise und 25 für die Abreise, sowie weitere 19 Extrazüge am Besuchstag, am 27. Juli 2008. Rund 12 000 der 30 000 Angehörigen und Bekannten nutzten die Bahn. Die SBB verstärkte zudem an den drei Tagen zahlreiche reguläre Züge mit zusätzlichen Wagen.

Der Zugverkehr verlief ohne grössere Probleme und Zwischenfälle. An den fünf «Contura 08-Bahnhöfen» Benken, Bilten, Uznach, Schübelbach-Buttikon und Ziegelbrücke sorgten ausserdem SBB-Kundenlenker für einen reibungslosen und geordneten Verkehrsablauf – über hundert allein am Abreisetag.

Um das zusätzliche Passagieraufkommen zu bewältigen, hatte die SBB auch die Bahnhof Infrastruktur angepasst. In Benken verlängerte sie ein Perron, damit dort längere Züge halten konnten. In Bilten wurden beim Wartehäuschen die Scheiben demontiert. So erhielten die Reisenden und Pfadi-Gruppen mehr Platz auf dem Perron und konnten diesen rascher verlassen.


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Autor: Redaktion

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