Agglomerationsverkehr Basel: Zeit zum Handeln!

An ihrer Medienorientierung vom 5. August 2008 stellte die Handelskammer beider Basel ihre 5. Studie zum Agglomerationsverkehr Basel vor, in der sie konkrete Massnahmen zur Umsetzung von dringenden Verkehrsprojekten in der Agglomeration Basel aufzeigt und gleichzeitig Regierungen und Behörden aufruft, die entsprechenden Projekte voranzutreiben, um für eine finanzielle Unterstützung durch den Bund gerüstet zu sein.

Agglomerationsverkehr Basel: 5. Massnahmen zur Umsetzung (PDF-File)
An ihrer Medienorientierung vom 5. August 2008 stellte die Handelskammer beider Basel ihre 5. Studie zum Agglomerationsverkehr Basel vor, in der sie konkrete Massnahmen zur Umsetzung von dringenden Verkehrsprojekten in der Agglomeration Basel aufzeigt und gleichzeitig Regierungen und Behörden aufruft, die entsprechenden Projekte voranzutreiben, um für eine finanzielle Unterstützung durch den Bund gerüstet zu sein.

Die stetige Zunahme des regionalen, nationalen sowie internationalen Verkehrs in und durch die Agglomeration Basel bedeutet für unseren Wirtschaftsstandort eine permanente ernorme Herausforderung. Die Agglomeration Basel als Verkehrsdrehscheibe ist unbestritten auf ein reibungsloses Funktionieren des Verkehrs auf Strasse und Schiene angewiesen.

Der Bund stellt schweizweit eine finanzielle Unterstützung von insgesamt CHF 6 Mia. zum Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen in den Agglomerationen in Aussicht. Daraufhin wurde Ende 2007 das „Agglomerationsprogramm Basel“ fristgerecht in Bern eingereicht. Um von den Bundesmitteln nachhaltig profitieren zu können, muss zwischen den betroffenen Kantonen BS, BL, AG, SO und auch Jura nun zwingend Einigkeit bestehen, welches die „Muss-Projekte“ sind, die bis Stufe Vorprojekt soweit entwickelt werden, um als „spruchreif“ gelten zu können, da es unabdinglich zu einem Verteilkampf zwischen allen Agglomerationen in der Schweiz kommen wird. Deshalb fordert die Handelskammer beider Basel organisatorische, finanzielle und politische Massnahmen, welchen den grenzüberschreitenden Planungsprozess nun voranbringen sollen.

Massnahmen zur Umsetzung
Die Handelskammer beider Basel fordert die Regierungen und Behörden der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf, gemeinsam mit den Kantonen Aargau, Solothurn und Jura

  • eine/n „Beauftragte/n Agglomerationsverkehr Basel“ mit entsprechenden Kompetenzen und Pflichten – wie Führung und Koordination der Projekte, Verbindung zu den Bundesbehörden sowie Entwickeln von „Muss-Projekten“ – zu ernennen;
  • die Grundlage für einen „Planungsfonds Agglomerationsverkehr Basel“ zu schaffen. Der geschätzte Mittelbedarf beträgt jährlich CHF 10-16 Mio. (für die Kantone BS, BL, SO, AG) mit einer Laufzeit von 5 Jahren;
  • einen „Beirat Agglomerationsverkehr Basel“ einzusetzen, um die Interessen verschiedenster Gebietskörperschaften, der Wirtschaft sowie der Gesellschaft mit einbeziehen zu können.

Mehr zum Thema:

Medienmitteilung Handelskammer beider Basel

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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