OERLIKON Industriegeschichte (n): Die Konzeption hat begonnen!

Hochbau- und Tiefbaudepartement der Stadt Zürich haben sich mit dem Verein OERLIKON Industriegeschichten auf einen möglichen Standort für das Krokodil geeinigt und die Stadt unterstützt das Projekt auf vielfältige Weise, herzlichen Dank dafür!

Hochbau- und Tiefbaudepartement der Stadt Zürich haben sich mit dem Verein OERLIKON Industriegeschichten auf einen möglichen Standort für das Krokodil geeinigt und die Stadt unterstützt das Projekt auf vielfältige Weise, herzlichen Dank dafür!

Im Herbst 2008 werden wir mit einer Konzeptstudie für die Aufstellung des Krokodils eine konkrete Diskussionen um Design, Technik, und Dimensionen mit Stadt und Anwohnern starten. Am Ende dieser Diskussion wird dann eine Detailkonzeption erstellt.

Weitere Details werden wir im Herbst kommunizieren.

Der „Ententeich“ und die MFO um 1890
Die Strassen- und Ortsnamen auf dem Gelände der MFO haben sich nach der Eingemeindung und dem Ende der MFO verändert. Aus der Schindler-und-Behn-Strasse wurde die Affolternstrasse, dem Verlauf der Eisenstrasse folgt heute die Therese-Giese-Strasse und aus der Industrie-Strasse wurde die Binzmühlestrasse.

An das „Stierenried“ erinnert noch die Skulptur und der Names des neuen Gebäudes „Toro“.

Und das Gebäude „Ententeich“ markiert einen Standort, der früher von zwei Weihern umgeben war, von dem der westliche als Ententeich bezeichnet wurde während der östliche wegen seiner „sehr vielen und sehr grossen Ratten“ berüchtigt war.

In einem Artikel der Firmenzeitschrift „Der Gleichrichter“ von 1933 beschreibt der damalige Gemeinderat Brack, vormals Werkleiter in der MFO, wie das Gelände vor 1900 genutzt wurde. Jede Ziffer ist auf einer Karte der MFO von ca. 1930 vermerkt. Die Gebäude auf der Karte tragen ihr Baujahr. Die Karte ist im Dokument auf der Seite 4 vergrössert abgebildet.

Die MFO-Speditionshallen vor dem Abbruch?
In den 1920er Jahren baute die MFO grosse Speditionshallen an der heutigen Binzmühlestrasse. Im Ersten Weltkrieg hatte man zwar eingeschränkt produzieren können, aber die Transportwege ins Ausland waren blockiert, so musste man viele Produkte zwischenlagern. Es war unterem diese Erfahrung, die zum Bau der Speditionshallen führte. Hier wurden die Güter für ihren Transport in die Welt verpackt und wenn nötig zwischengelagert.

Zuletzt wurden die Hallen unter anderem von Bombardier genutzt.

Zur Zeit sind die Hallen abgesperrt und im Aussengelände wurden bereits Schuppen abgerissen. Vermutlich werden die Speditionshallen mit ihrer veralteten und maroden Infrastruktur ebenfalls abgerissen, um Neubauten von ABB und Bombardier Platz zu machen?


Mehr zum Thema:

Newsletter Nr. 7 (08.2008) OERLIKON Industriegeschichte (n)

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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