Alle Bahnübergänge der Frauenfeld-Wil-Bahn werden saniert

Bis ins Jahr 2014 werden alle 105 Bahnübergänge der Frauenfeld-Wil-Bahn saniert oder aufgehoben. Das hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau beschlossen. Es wird mit Kosten von gut 10 Millionen Franken gerechnet, die von den Strasseneigentümern Kanton, Gemeinden und Privaten geleistet werden.

Bis ins Jahr 2014 werden alle 105 Bahnübergänge der Frauenfeld-Wil-Bahn saniert oder aufgehoben. Das hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau beschlossen. Es wird mit Kosten von gut 10 Millionen Franken gerechnet, die von den Strasseneigentümern Kanton, Gemeinden und Privaten geleistet werden.

Entlang der Frauenfeld-Wil-Bahn bestehen insgesamt 105 Bahnübergänge, wovon lediglich fünf niveaufrei und damit sicher ausgestaltet sind. Die häufigen Unfälle machen deutlich, dass die übrigen 100 Niveauübergänge eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer darstellen. Sie sollen mit Schranken, Blinklichtern, durch Schliessung, rückwärtige Erschliessungen und ähnliches optimiert werden, um einen sicheren Bahnbetrieb gewährleisten zu können. In Zusammenarbeit mit den Bahnbetreibern und den Gemeinden wurde die Sanierung der dringlichsten Übergänge vorangetrieben. Diese Arbeiten werden Ende 2008 abgeschlossen sein. Weitere Übergänge werden aufgehoben und haben keine direkten Kostenfolgen, so dass in der Periode von 2009 – 2014 noch 53 Übergänge saniert werden müssen.

Eine von den Departementen für Bau und Umwelt sowie für Inneres und Volkswirtschaft eingesetzte Arbeitsgruppe mit Vertretern des Kantons und des Bahnbetreibers hat für diese 53 Übergänge ein Sanierungsprogramm erarbeitet, das rund 10 Millionen Franken kosten wird. Darin enthalten sind die Kosten für die Planungen, die Bewilligungen, die Inbetriebnahmen, die Eigenleistungen der Oberbauleitung, die Tiefbauarbeiten und die Sicherungsanlagen. Die einzelnen Projekte sollen nach Dringlichkeit ausgeführt werden. Es ist vorgesehen, 2008 für sechs Projekte, 2009 für zwölf Projekte und 2010 für elf Projekte die erforderlichen Verfahren einzuleiten. Ab 2011 verbleiben noch 24 Projekte zur Bearbeitung.

Gemäss dem ausgehandelten Kostenteiler wird der Kanton aus den LSVA-Geldern 44 Prozent der Kosten übernehmen, insgesamt 31 Prozent zahlen die betroffenen Gemeinden Frauenfeld, Matzingen, Wängi und Münchwilen, 15 Prozent leistet die Frauenfeld-Wil-Bahn, weitere 8 Prozent das kantonale Tiefbauamt und auf Private schliesslich entfallen 2 Prozent.

News Kanton Thurgau

Autor: Redaktion

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