«Lötschberger» – vom BLS-Zug zur umfassenden Ausflugsmarke – Ein Ausflugskonzept und zwei neue Wanderwege

Die BLS AG schafft unter der Marke «Lötschberger» eine neue, destinationsübergreifende Vermarktungsplattform für Tagesausflüge. Der Perimeter umfasst das Gebiet von Bern bis Brig mitsamt Simmental. Als verbindendes Element dienen die neuen BLS-Züge, die ab Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 stündlich über die Lötschberg-Bergstrecke verkehren werden.

Die BLS AG schafft unter der Marke «Lötschberger» eine neue, destinationsübergreifende Vermarktungsplattform für Tagesausflüge. Der Perimeter umfasst das Gebiet von Bern bis Brig mitsamt Simmental. Als verbindendes Element dienen die neuen BLS-Züge, die ab Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 stündlich über die Lötschberg-Bergstrecke verkehren werden.

Unter der Marke «Lötschberger» wird die BLS AG ab Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 ihre neu konzipierten Triebzüge einsetzen und im Stundentakt das Kandertal, das Simmental und die Lötschberg-Südrampe bedienen. Ab Frühjahr 2009 wird die Marke «Lötschberger» dann zu einem umfassenden Ausflugskonzept ausgeweitet. Zurzeit entwickelt die BLS AG eine Plattform zur Vermarktung. Sie setzt dazu auf die enge Kooperation mit Produktpartnern wie Bergbahnen und Restaurants, mit Kommunikationspartnern wie Tourismusorganisationen, mit Vertriebspartnern und ebenso mit finanzstarken strategischen Partnern.

Anlässlich der Medienfahrt vom 8. September 08 zeigte sich der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, Regierungsrat Andreas Rickenbacher, erfreut über die vielfältigen Initiativen, welche im Zusammenhang mit der Eröffnung des Basistunnels ergriffen wurden, um die Region entlang der Lötschberg-Bergstrecke attraktiver zu gestalten und um sich aktiv um die Gäste zu bemühen. Er gab bekannt, dass der Kanton Bern für die touristische Vermarktung in den Jahren 2008/09 im Sinne einer Anschubfinanzierung einen Betriebsbeitrag von maximal 300’000 Franken leisten wird.

Anna Barbara Remund, Leiterin Personenverkehr der BLS AG, hob die herrliche Landschaft, die zwei Unesco-Welterbe, die Gastfreundschaft und die vielfältige touristische Infrastruktur hervor. Diese stellen beste Voraussetzungen dar, um mit den speziell für die touristischen Bedürfnisse zugeschnittenen «Lötschberger»-Zügen das Ausflugskonzept zum Erfolg zu führen.

Als Ziele des Ausflugskonzepts bezeichnete sie eine höhere Wertschöpfung in der Region und eine bessere Auslastung der Züge als Zubringer und verbindendes Element zwischen Quellmarkt und Produkt.

Der Walliser Staatsratspräsident Jean-Michel Cina unterstrich die wachsende Bedeutung des sanften Tourismus, zu dem das «Lötschberger»-Ausflugskonzept einen wertvollen Beitrag leisten wird. Für den Vorsteher des Walliser Volkswirtschaftsdepartements ist der Begriff Lötschberg zu einem Synonym für Hoffnung geworden. Er freut sich deshalb, dass die BLS ihre traditionelle Brückenfunktion wahrnimmt, indem sie das Kander- und Lötschental mit der Südrampe, einem der schönsten Wandergebiete des Oberwallis, künftig mit modernsten Zügen verbindet.

Als erste sichtbare Elemente des künftigen Ausflugskonzepts hat die BLS zwei ihrer Wanderwege auf beiden Seiten des Lötschbergs neu lanciert. Die Streckenführung wurde überarbeitet, die Wege wurden neu markiert, auf 67 Tafeln werden Informationen zur Lötschberg-Bahnstrecke vermittelt. In unmittelbarer Nähe zum markanten Luogelkinviadukt durchschnitten Jean-Michel Cina und Andreas Rickenbacher gemeinsam mit Anna Barbara Remund mit – zur Wanderausrüstung gehörenden – Sackmessern das Band und gaben die aussichtsreiche «Lötschberger Südrampe» zum Wandern frei.

Die «Lötschberger Südrampe» führt von Hohtenn bis Lalden. Der Wanderweg wurde im Jahr 1960 erstmals durchgehend ausgeschildert. Neu wurde der Abschnitt zwischen Ausserberg und Eggerberg entlang der Wasserleitung Undra trassiert, und als Ergänzung wurde ein Weg rund um Goppenstein erstellt.

Der «Lötschberger Bahnwanderweg» vom Bahnhof Kandersteg nach Frutigen beinhaltet neu eine Schleife zum Nordportal des Scheiteltunnels. Zudem wurde er zwischen Kandergrund und Frutigen auf die linke Talseite verlegt und führt nun via die aussichtsreiche Tellenburg. Rastplätze und Ruhebänke werden an beiden Wanderwegen bis Sommer 2009 aufgefrischt.


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Medienstelle BLS AG

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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