Verkehrslösung für Rorschach in Sicht

Die Verkehrssituation in der Stadt Rorschach ist verbesserungsbedürftig. Es wird eine Lösung angestrebt, die sowohl die Bedürfnisse der Stadt Rorschach als auch diejenigen des Bahnverkehrs berücksichtigt. Ziel ist, die Voraussetzungen für die fristgerechte Erstellung der HGV-Ausbauten zu schaffen und das Projekt Kernumfahrung Rorschach mit einem neuen Autobahnanschluss an die A1 zur Baureife zu bringen. Dazu sind Unterquerungen und teilweise Parallelführung zur Bahnlinie notwendig. Eine ganzheitliche Verkehrslösung für Teile der Stadt Rorschach darf erwartet werden.

Die Verkehrssituation in der Stadt Rorschach ist verbesserungsbedürftig. Es wird eine Lösung angestrebt, die sowohl die Bedürfnisse der Stadt Rorschach als auch diejenigen des Bahnverkehrs berücksichtigt. Ziel ist, die Voraussetzungen für die fristgerechte Erstellung der HGV-Ausbauten zu schaffen und das Projekt Kernumfahrung Rorschach mit einem neuen Autobahnanschluss an die A1 zur Baureife zu bringen. Dazu sind Unterquerungen und teilweise Parallelführung zur Bahnlinie notwendig. Eine ganzheitliche Verkehrslösung für Teile der Stadt Rorschach darf erwartet werden.

Der Kanton, die Stadt Rorschach und die SBB haben sich darauf verständigt, eine gemeinsame Verkehrslösung für Teile der Stadt Rorschach zu erarbeiten und die Idee einer Tieferlegung der SBB-Linie Goldach–Rorschach nicht weiterzuverfolgen. Gemeinsame Ziele sind die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Bahnlinie mit je nach den betrieblichen An­forderungen teilweiser oder durchgehender Verlängerung der Doppelspur, eine kundenfreund­liche Gestaltung des Bahnhofs Rorschach Stadt mit optimalen Umsteigebeziehungen zum Bus, eine teilweise unterirdische und parallel zur Bahnlinie verlaufende Entlastungsstrasse mit Weiterführung zu einem neuen Autobahn­anschluss an die A1 sowie die städtebauliche Aufwertung des Gebietes.

Die Zielsetzungen und das Vorgehen zur Erarbeitung von baureifen Projekten werden in ei­ner Absichtserklärung festgehalten. Das Tiefbauamt übernimmt dabei die Federführung für die Strassenprojekte, die SBB für die Bahnprojekte und die Stadt Rorschach für die städtebauli­chen Projekte. Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation sowie das Amt für öffentlichen Verkehr wirken koordinierend mit. Mit Unterzeichnung der Absichtserklärung setzen sich die Beteiligten für eine gemeinsame Gesamtplanung und die Erarbeitung eines Master­plans ein, der die Eckpunkte der angestrebten Lösung definiert. Bis Ende des Jahres 2013 sollen die für die Umsetzung des Masterplans notwendigen Vorprojekte vorliegen, damit ab dem Jahr 2014 die Bauprojekte erstellt und ausgeführt werden können.

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung zieht die Stadt Rorschach, die beiden hän­gigen Einsprachen gegen die HGV-Ausbauten Rorschach–Staad und gegen das HGV-Projekt Doppelspurverlängerung Goldach–Rorschach Stadt zurück.

News Kanton St. Gallen

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar