Der öffentliche Verkehr leistet viel für Wirtschaft und Gesellschaft

Mit Bahn, Bus, Tram und den touristischen Verkehrsbetrieben steht in der Schweiz ein einzigartiges öffentliches Verkehrssystem zur Verfügung. Dieser qualitativ hoch stehende „Service public“, der unser Land praktisch flächendeckend versorgt, sichert der Bevölkerung von Stadt und Land die Möglichkeiten bequemster Mobilität. Der öffentliche Verkehr ist eine Erfolgsgeschichte; die Öffentlichkeit erwartet, das dieser Trend seine Fortsetzung findet. Der VöV fordert, dass der öffentliche Verkehr mehr Mittel verdient und nicht weniger.
Anlässlich der Generalversammlung des (VöV) in Saignelégier stand denn auch der Stellenwert der öffentlichen Verkehrsträger für die Regionen im Vordergrund. SECO-Staatssekretär Jean-Daniel Gerber kommt in seinem Referat zum Schluss, dass der öffentliche Verkehr für unser Land und seine Regionen eine starke Klammerfunktion hat und unabdingbar für die wirtschaftliche Entwicklung ist.

Mit Bahn, Bus, Tram und den touristischen Verkehrsbetrieben steht in der Schweiz ein einzigartiges öffentliches Verkehrssystem zur Verfügung. Dieser qualitativ hoch stehende „Service public“, der unser Land praktisch flächendeckend versorgt, sichert der Bevölkerung von Stadt und Land die Möglichkeiten bequemster Mobilität. Der öffentliche Verkehr ist eine Erfolgsgeschichte; die Öffentlichkeit erwartet, das dieser Trend seine Fortsetzung findet. Der VöV fordert, dass der öffentliche Verkehr mehr Mittel verdient und nicht weniger.
Anlässlich der Generalversammlung des (VöV) in Saignelégier stand denn auch der Stellenwert der öffentlichen Verkehrsträger für die Regionen im Vordergrund. SECO-Staatssekretär Jean-Daniel Gerber kommt in seinem Referat zum Schluss, dass der öffentliche Verkehr für unser Land und seine Regionen eine starke Klammerfunktion hat und unabdingbar für die wirtschaftliche Entwicklung ist.

Der öffentliche Verkehr verdient dringend mehr Mittel
Sowohl Richard Kummrow, Präsident des VöV, als auch der Direktor Peter Vollmer bekräftigten an ihrer Generalversammlung, dass der öffentliche Verkehr auf der ganzen Strecke eine wahre Erfolgsgeschichte ist. Die Öffentlichkeit hat ein volles Interesse, dass dieser Trend erfolgreich seine Fortsetzung finden muss. Direktor Vollmer betont, dass eine flächendeckende Erschliessung dank der Verknüpfung und Vernetzung aller beteiligten öV-Unternehmen für zufriedene Kunden zum Trumpf wird: „Wenn der öV seine von ihm erwartete Aufgabe zur Sicherung des „Service public“ in den Regionen, zur Gewährleistung der umweltgerechten Mobilität, zur Sicherung der Qualität der Wirtschafts- und Tourismusstandortes Schweiz erfüllen soll, braucht es zwingend den Ausbau der Infrastruktur und neues Rollmaterial. Und es kann nicht sein, dass die Energiepreisentwicklung – welche die Bahnen im Bereich der Strompreise und die Busse bei den erhöhten Dieselpreise besonders stark trifft – dazu führt, dass der öffentliche Verkehr geschwächt wird und sogar weniger Mittel zur Verfügung hat, um mit neuen Angeboten Kunden abzuholen. Dieses Ziel erwartet man ja aus energiepolitischen Gründen mit Recht.“ Präsident Kummrow formulierte denn auch eine unmissverständliche Forderung an die Politik: „Die Aufgabenüberprüfung des Bundes zum Legislaturfinanzierungsplan 2009-2011 ist völlig falsch aufgegleist, denn der öffentliche Verkehr verdient mehr und nicht weniger Mittel.“

Umwelt-, Wachstums- und Regionalpolitik dank dem öffentlichem Verkehr
In seinem Referat zur Frage „Hält der öV das Land zusammen?“ stellte Staatsekretär Jean-Daniel Gerber (SECO) die Grundversorgungspolitik des Bundesrates an den Anfang: „Oberste Zielsetzung ist auch in Zukunft eine flächendeckende, qualitativ sichere und finanzierbare Grundversorgung. Damit leistet der Bund einen Beitrag an die Lebensqualität der Bevölkerung, an den nationalen Zusammenhalt und an die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schweiz.“

Auf dieser Grundlage baut auch die Neue Regionalpolitik (NRP) auf, die seit Anfang 2008 in Kraft ist und in die Zuständigkeit des SECO fällt. „Die NRP will die Wettbewerbsfähigkeit im Berggebiet, im weiteren ländlichen Raum und den Grenzregionen stärken und deren Wertschöpfung erhöhen helfen“, so der Staatssekretär. „Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in diesen Regionen geleistet werden. Die verbesserte Erreichbarkeit auch entlegener Gebiete und die erhöhte Mobilität der Haushalte sind eine wesentliche Motivation der NRP.“ Daneben sei das öV-System auch in tourismuswirtschaftlicher Hinsicht von Bedeutung.

Der SECO-Chef betonte, dass ein funktionierender Verkehr nicht nur eine Basis für wirtschaftliches Wachstum bilde, sondern auch für den inneren Zusammenhalt der Schweiz ausgesprochen wichtig sei.

Der öV in unserem Land sei qualitativ hochwertig und sicher, im öV müsse in Zukunft aber vermehrt unternehmerisches Handeln Einzug halten, forderte der Staatssekretär: „Neue Ideen und Kundenfreundlichkeit sind erforderlich. Es muss sich Unternehmertum entfalten können, damit die Betriebe des öV gegen die starke Konkurrenz Individualverkehr, aber auch gegen den Luftverkehr und die ausländischen Wettbewerber langfristig bestehen können. Unternehmerische Anreize sind auch zentral, damit in Zukunft die Infrastruktur optimaler genutzt wird.“ Der Bundesrat hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, eine Infrastrukturstrategie zu definieren. Umweltpolitik, Wachstumspolitik und Regionalpolitik müssen dabei unter einen Hut gebracht werden.

Die Entwicklung des öV ist Teil der Wachstumspolitik: „Neben der Infrastrukturstrategie hat der Bundesrat auch die Weiterführung der Bahnreform in die Wachstumspolitik 2008-2011 aufgenommen. Ziel der zukünftigen Reformen soll zum Beispiel sein, dass sich die Kantone bei ihren Bestellungen vermehrt koordinieren. Dann können auch im regionalen Verkehr vermehrt Wettbewerbselemente zum Nutzen von Steuerzahlern und Kunden angewendet werden. Darüber hinaus sollen die technischen Standards in der Schweiz, ja in ganz Europa weiter harmonisiert werden.“

Die Goldene Schiene 2008 geht an die Ingenieure Dr. Eric Cataldi Spinola und Dr. Rossano Stefanelli
Die Gesellschaft der Ingenieure des öffentlichen Verkehrs hat anlässlich der Generalversammlung des Verbandes öffentlicher Verkehr VÖV in Saignelégier «Die Goldene Schiene 2008» an die Forscher Eric Cataldi Spinola und Rossano Stefanelli vergeben.Die beiden Ingenieure haben in mehrjähriger Arbeit am Institut für mechanische Systeme der ETH Zürich das Phänomen des Kreischens von Schienenfahrzeugen beim Befahren von Gleisbögen erforscht. Ihre erfolgreich abgeschlossenen Dissertationen beinhalten computergestützten Simulationen des Kreischvorganges, unterstützt durch Labor- und Feldmessungen.

Der Präsident des VöV, Richard Kummrow, hat in seiner Laudatio die Arbeiten als wesentliche Erkenntnisse zur Ursache und zur Bekämpfung des Kurvenkreischens gewürdigt.

«Die Goldene Schiene» der Gesellschaft der Ingenieure des öffentlichen Verkehrs
Die Gesellschaft der Ingenieure des öffentlichen Verkehrs (GdI) vereinigt Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen aus der Branche des schweizerischen öffentlichen Verkehrs. «Die Goldene Schiene» ist die höchste Auszeichnung auf dem Gebiet des schweizerischen öffentlichen Verkehrs. Die GdI zeichnet seit 1985 innovative Leistungen und unternehmerische Wagnisse mit der «Goldenen Schiene» aus.


Mehr zum Thema:

  • Verband öffentlicher Verkehr (VöV): Der VöV ist der Dachverband der Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs. Seine Mitglieder sind die 133 Transportunternehmen des öffentlichen Personen- und Güterverkehrs. Hinzu kommen rund 170 Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, die als befreundete Mitglieder Dienstleistungen des VöV in Anspruch nehmen.

MEDIENMITTEILUNGEN VÖV

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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