Grenzwächter nehmen im Zug zwei Polen fest

Zwei zur Fahndung ausgeschriebene Polen konnten im Zug von Schaffhausen nach Zürich der Festnahme nicht entgehen.

Zwei zur Fahndung ausgeschriebene Polen konnten in einem Zug von Schaffhausen nach Zürich der Festnahme nicht entgehen.

Allerdings gingen der Verhaftung aufwändige Abklärungen voraus. Am Mittwoch, 8. Oktober, zirka 11.30 Uhr, machten Grenzwächter der Grenzwachtregion Aargau/Zürich Personenkontrollen im InterRegio aus Schaffhausen. Zwei Männer wiesen sich als polnische Staatsangehörig aus. Vorerst konnten keine Unregelmässigkeiten festgestellt werden. Die Grenzwächter entschlossen sich trotzdem, die beiden Männer im Alter von 43 und 33 Jahren eingehender zu überprüfen.

Fingerabdrücke brachten es an den Tag
Gegen den 43-jährigen L.M. bestand eine mehrjährige Einreisesperre, verhängt durch die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Graubünden. Dies wegen verschiedener Vermögensdelikte, begangen zwischen 2005 und 2008. Der Reisepass von L.M. wurde von einem Spezialisten der Grenzwache als echt befunden. Der Nachweis, dass er nicht derjenige war, für den er sich ausgab, gelang anhand eines Fingerprint-Abgleiches. Mittels AFIS (Automatisches Fingerabdruck-Identifikationssystem) konnte er überführt werden. Im Laufe der Einvernahme gab der Mann zu, den Ausweis in Polen gekauft zu haben. Der Mann wurde der Haftkoordinationsstelle der Kantonspolizei Zürich zugeführt.

Gegen den 33-jährigen P.K. bestand eine Ausschreibung des Kantons Tessin – er wurde ebenfalls wegen Vermögensdelikten gesucht. Nach Rücksprache mit der ausschreibenden Behörde konnte P.K. gegen eine Kaution von 500 Franken entlassen werden.

Schweizer Grenzwache, Region VII, Aargau/Zürich

Autor: Redaktion

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