Zürich Hardbrücke: Beschädigte Leitung erfolgreich gesichert

Am 23. Oktober 08, kurz nach 11.00 Uhr, touchierte ein Kran einer privaten Baufirma eine Hochspannungsleitung der SBB, die quer über das Gleisfeld im Raum Zürich Hardbrücke verläuft. Wegen der dringenden Reparaturarbeiten wurde der Fahrleitungsstrom im Gebiet Hardbrücke während einer knappen Stunde abgestellt.

erstellt am 23. Oktober 2008

Update Am 23. Oktober 08, kurz nach 11.00 Uhr, touchierte ein Kran einer privaten Baufirma eine Hochspannungsleitung der SBB, die quer über das Gleisfeld im Raum Zürich Hardbrücke verläuft. Wegen der dringenden Reparaturarbeiten wurde der Fahrleitungsstrom im Gebiet Hardbrücke während einer knappen Stunde abgestellt.

Am Morgen des 23. Oktobers 08, kurz nach 11.00 Uhr, stiess ein Kran einer privaten Baufirma an eine 132kV-Hochspannungs-Stromleitung der SBB, die zwischen dem Käferberg und dem Üetliberg verläuft und das Gleisfeld im Raum Hardbrücke quert. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Das Kabel wurde nicht heruntergerissen, war jedoch wegen des entstandenen Lichtbogens stark beschädigt.

Wegen dieser dringenden Reparaturarbeiten musste die SBB den Fahrleitungsstrom im betreffenden Gebiet zwischen 14.10 Uhr und 15.00 Uhr teilweise abstellen. Die Arbeiten konnten erfolgreich durchgeführt und wie geplant abgeschlossen werden. Das Kabel wurde gesichert und provisorisch repariert. Es wird zu einem späteren Zeitpunkt ohne betriebliche Einschränkung ersetzt.

Die Arbeiten hatten Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr in Zürich. So mussten während der Dauer der Arbeiten die S3, S5, S6, S7, S9 und S16 vorzeitig gewendet und die S12 und S15 via Oerlikon umgeleitet werden. Betroffene Passagiere konnten auf Fernverkehrszüge der SBB oder Trams und Busse der VBZ umsteigen. Dadurch verlängerte sich ihre Reisezeit um durchschnittlich 15 Minuten.

Die SBB setzte auf verschiedenen Bahnhöfen rund um den Bahnhof Hardbrücke 19 Kundenlenkerinnen und Kundenlenker ein. Die VBZ konnten die umgeleiteten Passagiere in ihren Trams und Bussen ohne Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten transportieren. Im Fernverkehr gab es Verspätungen im Minutenbereich.

Die SBB dankt den betroffenen Reisenden für ihr Verständnis.

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SBB CFF FFS

Autor: Redaktion

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