Nachtwind bringt Spätheimkehrer sicher nach Hause

Das Nachtnetz im Kanton und in der Region St.Gallen wird auf den Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 zu einem zusammenhängenden Netz ausgebaut. Damit deckt das Zugs- und Busangebot Bedürfnisse ab, welche das geänderte Ausgehverhalten mit sich bringt. Mit diesen neuen Angeboten kann der öffentliche Verkehr seine Stellung im Freizeitverkehr stärken und einen Beitrag an die Verkehrssicherheit leisten.

Das Nachtnetz im Kanton und in der Region St.Gallen wird auf den Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 zu einem zusammenhängenden Netz ausgebaut. Damit deckt das Zugs- und Busangebot Bedürfnisse ab, welche das geänderte Ausgehverhalten mit sich bringt. Mit diesen neuen Angeboten kann der öffentliche Verkehr seine Stellung im Freizeitverkehr stärken und einen Beitrag an die Verkehrssicherheit leisten.

Der Erfolg der bereits eingeführten Nachtangebote zeigt, dass an den Wochenenden auch nach Mitternacht eine erhebliche Nachfrage besteht. Deshalb wird das Fahrplanangebot für die Spätheimkehrer ausgebaut. Das Nachtangebot konzentriert sich in einem ersten Schritt auf die nachfragestarken Korridore. Die Fahrplanangebote sind auf die Anschlüsse in St.Gallen, Wil, Rapperswil und Buchs ausgerichtet. In St.Gallen sollen die Züge von Winterthur–Wil immer um 1:30 Uhr und 2:30 Uhr in alle Richtungen abgenommen werden. Die Nachtangebote ab Rapperswil-Jona sind auf die Anschlüsse der S-Bahn Zürich ausgerichtet. Ab Wil wird der Knoten um 1:00 Uhr bedient. Um die grosse Nachfrage im Korridor St.Gallen-Rorschach-St.Margrethen bedienen zu können, wird das bestehende Busangebot durch einen Zug ersetzt. Ab St.Margrethen bestehen dann Anschlüsse nach Altstätten/Rüthi und Diepoldsau. Der Korridor Sargans-Buchs wird an Chur angebunden.

Einheitlicher Nachtzuschlag im ganzen Ostwind-Gebiet
Als Nachtangebot gelten die Zusatzangebote an den Nächten Freitag/Samstag sowie Samstag/Sonntag, die nach 1:00 Uhr verkehren. Für diese Angebote wird ein Zuschlag von Fr. 5.– erhoben. Dieser Zuschlag gilt für das ganze Nachtwind-Angebot. Es muss also kein zweiter Nachtzuschlag gezahlt werden, wenn das Transportmittel gewechselt wird. Der Ertrag dieser Nachtzuschläge deckt die erhöhten Sicherheitsaufwendungen und finanziert das Zusatzangebot mit. Um eine angenehme Heimreise für alle Passagiere zu gewährleisten, werden die Angebote in der Regel mit zusätzlichem Sicherheitspersonal begleitet.

Gemeinsame Vermarktung unter dem Titel „Nachtwind“
Die Nachtangebote von Winterthur bis Rüthi und von Nesslau bis Kreuzlingen werden künftig unter der Marke „Nachtwind“ gemeinsam vermarktet und beworben. Dadurch wird deutlich, dass das Angebot ein zusammenhängendes, aufeinander abgestimmtes Netz ist. Das attraktive Angebot soll nicht nur Jugendliche, sondern auch andere Bevölkerungsgruppen in die Züge und Busse locken. Der Erfolg wird weisen, ob das Angebot noch weiter ausgebaut werden kann und soll. Fahrpläne und weitere Informationen sind unter www.nachtwind.ch neues Fenster zu finden.

Kanton St.Gallen

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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