Fahrplanwechsel im Kanton Bern: Das S-Bahn-Angebot wird ausgebaut

Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 wird das Angebot der Berner S-Bahn weiter ausgebaut. Auch in den anderen Regionen des Kantons fahren mehr und häufiger Züge und Busse.

erstellt am 27. November 2008

Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 wird das Angebot der Berner S-Bahn weiter ausgebaut. Auch in den anderen Regionen des Kantons fahren mehr und häufiger Züge und Busse.

Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember wird ein grosser Teil der 1. Teilergänzung der S-Bahn Bern umgesetzt. Die neuen Doppelspurstrecken zwischen Toffen und Kaufdorf, Bümpliz und Niederbottigen sowie Ins und dem Fanelwald wurden bereits im Laufe dieses Jahres eingeweiht. Der Nutzen für die Fahrgäste wird mit dem Fahrplanwechsel spürbar. Die Fahrgäste profitieren von mehr Zügen, besseren Verbindungen und kürzeren Fahrzeiten.

Auf der S1 Bern – Freiburg wird ein durchgehender Halbstundentakt zwischen Bern und Freiburg angeboten. Die S2 verkehrt nicht mehr nach Schwarzenburg, sondern von Langnau – Bern nach Laupen. Die neue S-Bahn-Linie 6 fährt von Schwarzenburg nach Bern und stellt in Bern gute Anschlüsse an den Fernverkehr sicher. Das obere Gürbetal erhält mit der S4/44 eine neue Durchbindung in Richtung Wankdorf – Burgdorf. Auf der Linie Bern – Neuenburg verkehren die Züge zwischen Bern und Brünnen im Viertelstundentakt. Mit den Änderungen bei der S-Bahn werden auch die Fahrpläne der anschliessenden Buslinien angepasst. Dies betrifft insbesondere den Längenberg und das Gantrischgebiet, das Laupenamt und die Linie Bern – Frauenkappelen – Mühleberg und die Buslinien im Amt Erlach.

Mit der Einführung der neuen Regionalexpress-Fahrzeuge zwischen Bern, dem Kandertal und Brig werden Direktverbindungen von Bern nach Zweisimmen angeboten. In der Region Biel verkehren die Züge zwischen Biel und Täuffelen in den Hauptverkehrszeiten im Viertelstundentakt. Damit wird der steigenden Nachfrage im Seeland Rechnung getragen. Auch in anderen Regionen des Kantons Bern gibt es spürbare Verbesserungen: Neue Spätverbindungen im Berner Oberland und eine neue Buslinie in der Agglomeration Bern.

In den vergangenen Jahren wurde das Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton Bern stetig ausgebaut. Das schlägt sich in den weiter angestiegenen Kilometerleistungen wie auch in der Anzahl beförderter Fahrgäste nieder. Mit dem Angebot ab 14. Dezember 2008 werden rund 62 Millionen Kilometer angeboten. Das sind 1,5 Prozent mehr als im aktuellen Fahrplan oder seit 2004 eine Steigerung von 9,7 Prozent. Pro Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr im Kanton Bern legt eine Person durchschnittlich eine Strecke von 7 Kilometern zurück. Die Transportunternehmungen rechnen im Jahr 2009 mit 233 Millionen Fahrgästen im Regional- und Ortsverkehr des Kantons Bern. Im Durchschnitt werden somit täglich rund 640’000 Personen befördert. Die Beiträge der öffentlichen Hand (Bund und Kanton) an die Transportunternehmungen betragen für das Angebot im Fahrplanjahr 2009 rund 415 Millionen Franken.


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Autor: Redaktion

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