Mann im Bahnhof Zürich Stadelhofen angegriffen und mittelschwer verletzt

Am Samstagabend (12. Juli 2008) wurde ein Mann im Bahnhof Zürich Stadelhofen mittelschwer verletzt, als er von zwei Unbekannten tätlich angegangen wurde und dabei auf das Bahngeleise stürzte.

erstellt am 19. August 2008 @ 14:10

Am Samstagabend (12. Juli 2008) wurde ein Mann im Bahnhof Zürich Stadelhofen mittelschwer verletzt, als er von zwei Unbekannten tätlich angegangen wurde und dabei auf das Bahngeleise stürzte.

Um zirka 22.45 Uhr befand sich der 34-Jährige beim Perron 1 des Bahnhofs Stadelhofen. Plötzlich wurde er von zwei unbekannten Jugendlichen grundlos zuerst verbal belästigt und danach tätlich angegangen. Sie verpassten ihm dabei mehrere Faustschläge und Fusstritte. Im Verlauf der Auseinandersetzung stürzte das Opfer rückwärts auf das Bahngeleise und blieb verletzt liegen.

Die unbekannten Täter flüchteten daraufhin zu Fuss in Richtung Bellevue, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Nur dank der Hilfe von zwei Passanten, welche den Verletzten sofort zurück auf den Bahnsteig zogen, wurde der Mann nicht von einer wenige Sekunden später einfahrenden Zugskomposition überrollt. Das Opfer wurde mit mittelschweren Verletzungen durch Schutz & Rettung Zürich ins Spital gebracht.

Am 17. Juli verbreitete die Stadtpolizei einen Zeugenaufruf, in welchem sie einerseits um Hinweise betreffend die unbekannten Täter bat und andererseits die mutigen Helfer aufforderte, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. In der Folge meldeten sich mehrere Personen.

Aufgrund ihrer Angaben wurden am 11. und 18. August zwei Schweizer im Alter von 19 und 17 Jahren festgenommen. Während ersten Befragungen durch Detektive der Stadtpolizei zeigten sich beide geständig.

Wie sich zudem herausstellte, waren die beiden mutmasslichen Täter am gleichen Abend noch in weitere von ihnen provozierte Auseinandersetzungen involviert, bei welchen aber offenbar niemand verletzt worden war.

Als Begründung für ihr Verhalten machten sie übermässigen Alkoholkonsum geltend.

Neu Inzwischen sind die beiden Täter zu Strafen verurteilt worden.


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Stadtpolizei Zürich / Sandro Hartmeier

Autor: Redaktion

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